VSM Verbandsnachrichten 93. Ausgabe/April 2026

VSM Verbandsnachrichten 93. Ausgabe/April 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Unsere Weltordnung, mit all ihren Unzulänglichkeiten, kommt immer mehr unter die Räder. Der Bundeskanzler hat deutlich gemacht, dass er den Krieg im Iran nicht auf der Basis des Völkerrechts, dass ein brutal mordendes Regime letztlich schützte, kommentieren möchte. Eine nachvollziehbare Position. Die Potentaten haben das Völkerrecht derart beschädigt, dass ein Weitermachen, als wäre nichts geschehen, träumerischem Idealismus gleichkäme. Wir müssen uns den realen Verhältnissen stellen, auch wenn es noch so unerfreulich ist. Natürlich heißt das nicht, das langfristige Ziel einer regelbasierten Weltordnung aufzugeben, aber das wird sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. In der Zwischenzeit müssen wir Machtpolitik lernen.
Machtpolitik geht nicht ohne eine leistungsstarke Schiffbauindustrie. Das stellt zumindest der chinesische Staatspräsident fest: „der Aufstieg aller Großmächte wurde stets von der strategischen Entwicklung maritimer Fähigkeiten begleitet und stets von einer robusten maritimen Wirtschaft getragen.“
Die aktuellen geostrategischen Hotspots bestätigen das offensichtlich: Straße von Hormuz, Taiwan, das Südchinesische Meer, die Arktische See und auch die Ostsee mit den Sabotageakten auf Pipelines und Seekabel gehört dazu. Deshalb ist es wenig überraschend, dass viele Nationen ihre Schiffbauindustrie aus solchen strategischen Gründen mit großem Ressourcenaufwand ausbauen wollen. Japan z.B. legt ein Investitionsprogramm i.H.v. einer Billion Yen, knapp 5,5 Mrd. € auf, um die Schiffbauproduktion bis 2035 zu verdoppeln. Die OECD listet in einem noch nicht veröffentlichen Bericht 218 Maßnahmen zur Förderung des nationalen Schiffbaus in 17 Nationen auf: mit Abstand am meisten in China (53), gefolgt von den USA (29) sowie Indien und Malaysia (jeweils 20). Das ist das Wettbewerbsumfeld, in dem wir uns bewegen.
Dies ist auch der Hintergrund der neuen Europäischen Maritimen Industrie Strategie. Das Papier sendet ein starkes Signal, doch the proof of the Pudding is in its eating. Jetzt müssen alle Beteiligten ergebnisorientiert Vollgas bei der Umsetzung geben!
Europa muss jetzt auf die Stärkung der eigenen Industrie setzen. Ein weiterer Appel, wie schon in den letzten Jahrzehnten, dass die weltweit zu beobachtende Zunahme der strategischen Bedeutung der Schiffbauindustrie nicht dazu führen dürfe, dass mehr wettbewerbsverzerrende Maßnahmen ergriffen werden, ähnelt dem berühmten Sack Reis, der in China umfällt. Globale Handelsregeln haben im Schiffbau nicht einmal zu den Hochzeiten der WTO funktioniert.
Trotzdem auf die regelbasierte Ordnung zu pochen und sich dadurch nur selbst zu beschränken, darf nicht länger die Antwort sein. Viel mehr ist die Anpassung der eigenen Instrumente überfällig. Wenn Steuergeld ausgegeben wird, muss zumindest in den kritischen Sektoren ein kluges Made In Europe gelten, gerne gemeinsam mit allen, die bereit sind, nach gleichen Regeln zu spielen. Wer kein Steuergeld in Anspruch nimmt, kann weiter frei auf dem Weltmarkt agieren. Mit Protektionismus hat das darum auch nichts zu tun. Und um entsprechende Gegenmaßnahmen brauchen wir uns auch nicht zu sorgen. Alle andern machen das längst!
Inhaltsverzeichnis
Aktuelles
Industrie-News
Forschung & Entwicklung
Aufträge/Ablieferungen

Wir freuen uns, Ihnen unsere neuen Mitglieder vorstellen zu dürfen:
Eine ausführliche Übersicht aller VSM-Mitglieder finden Sie auf unserer Webseite www.vsm.de
Auf eine gute Zusammenarbeit!!

14. Nationale Maritime Konferenz - 29.-30.04.2026
VSM-Mitgliederversammlung 2026 - 04.05.2026
Online‑Informationsveranstaltung zum Maritimen Forschungsprogramm - 12.05.2026
VSM Akademie: "Wirtschaftsschutz für Unternehmen, Wissenschaft und Forschung" - 19.05.2026
Maritimer Fachdialog: Future Fuels & Energy Solutions - 19.05.2026
VSM Akademie „Polykrise ohne Ende – Bedeutung der wirtschaftlichen Entwicklung für Ihre Forderungen“ - 02.06.2026
Geschäftsanbahnungsreise Vietnam - 08.-12.06.2026
VSM-Sommerfest - 18.06.2026
VSM Akademie: "ICP (Internal Compliance Programme): Ein Unternehmen prüfungssicher im Export aufstellen" - 23.06.2026
SMM 2026 - 01.-04.09.2026
STL Messe Kalkar - 22.-23.09.2026
VSM Akademie: Kautionsversicherung - 29.09.2026
Tagung „Maritime Produktionstechnik – Robotik, Digitalisierung und KI als Taktgeber für Innovationen“ - 07.-08.10.2026
Geschäftsanbahnungsreise Türkei - 13.-16.10.2026
Hamburg, 16. März 2026 –
Die maritime Industrie in Deutschland steht vor erheblichen Wachstumschancen – benötigt dafür jedoch klare politische Prioritäten und verlässliche Rahmenbedingungen. Das betonten der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) und die IG Metall Küste heute auf ihrer gemeinsamen Pressekonferenz in Hamburg.
„Schiffbau und Meerestechnik sind eine Zukunftsbranche mit strategischer Bedeutung für Deutschland und Europa – technologisch führend, exportstark und sicherheitsrelevant“, erklärte Dr. Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des VSM. „Die von der EU-Kommission präsentierte europäische Maritime Industriestrategie ist ein starkes Signal. Sie erkennt an, dass Schiffbau und Meerestechnik systemrelevant für Europas wirtschaftliche Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und technologische Souveränität sind. Deutschland ist in Europa die führende Industrienation auch in der gesamten Wertschöpfungskette von Schiffbau und Meerestechnik. Damit die Strategie spürbar Wirkung in der Realwirtschaft zeigt, müssen vor allem die Mitgliedsländer handeln. Die Bundesregierung ist sich dessen bewusst, denn sie hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Kommission die maritime Industriestrategie vorgelegt hat. Jetzt kommt es auf pragmatisches, ergebnisorientiertes Handeln an.“
Die Branche befinde sich an einem entscheidenden Punkt. Der Bedarf in zentralen Märkten ist riesig und vielfach strategisch begründet – etwa durch veränderte sicherheitspolitische Anforderungen, energiepolitische Transformationen und nachhaltige Technik. Gleichzeitig sind diese Chancen kein Selbstläufer.
Auch die IG Metall Küste unterstrich die industrie- und arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Branche. „Trotz voller Auftragsbücher bei den deutschen Werften und angekündigtem Beschäftigungsaufbau, steht die Branche vor großen Herausforderungen. Alle Werften und Zulieferer müssen beteiligt werden, nur so ist es zu schaffen. Dafür muss die Branche noch stärker und konstruktiver zusammenarbeiten. Die Fachkräftesicherung wird nicht nur wegen der Demografie zu einem entscheidenden Faktor für die Zukunftsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Branche. Entscheidend ist nun, die Attraktivität maritimer Berufe zu erhöhen und mehr junge Menschen – besonders Frauen – zu gewinnen, erklärte Daniel Friedrich, Bezirksleiter IG Metall Küste.
Mit Blick auf die veränderte geopolitische Lage warnten beide Organisationen vor wachsenden sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten. Der Traum von einer regelbasierten Weltordnung könne nicht länger als handlungsleitend gelten. Ein starker europäischer Rahmen für die maritime Industrie muss die realen Bedingungen im globalen Markt zur Grundlage nehmen.
Die jüngsten Signale aus Brüssel für eine stärkere „Made in Europe“-Orientierung begrüßen VSM und IG Metall Küste ausdrücklich. „Wenn öffentliche Mittel eingesetzt werden, müssen sie auch europäische Wertschöpfung und industrielle Kompetenz stärken. Das ist ein zentraler Baustein für Resilienz und Wachstum in Europa“, so Reinhard Lüken.
Mit Blick auf die 14. Nationale Maritime Konferenz im April in Emden formulierten beide Organisationen eine klare Erwartung: Die Konferenz müsse konkrete industriepolitische Weichenstellungen liefern. „Die maritime Industrie ist strategisch relevant für Sicherheit, Energieversorgung, Klimaschutz und gute Industriearbeit. Jetzt ist der Moment, diese Stärke in eine langfristige politische Strategie zu übersetzen“, betonte Daniel Friedrich.
Hamburg, 04.03.2026 –
Heute hat die Europäische Kommission ihre lang erwartete Europäische Maritime Industriestrategie vorgestellt. Ziel der Strategie sei es, „die Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Resilienz der europäischen maritimen Industrie zu stärken und Europas technologische Führungsrolle auszubauen“.
Mit dieser Initiative greift die Kommission zentrale Forderungen der maritimen Industrie auf.
Der VSM begrüßt insbesondere den klaren Fokus der Strategie auf Angebots- und Nachfragestärkung. Anreize für Reeder, europäische Hersteller zu beauftragen, kombiniert mit verbesserten Finanzierungsinstrumenten für Investitionen in moderne, effiziente und klimafreundliche Produktionsprozesse, sind entscheidend, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche dauerhaft zu sichern.
„Die europäische Maritime Industriestrategie ist ein starkes Signal. Sie erkennt an, dass Schiffbau und Meerestechnik systemrelevant für Europas wirtschaftliche Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und technologische Souveränität sind. Deutschland ist in Europa die führende Industrienation auch in der gesamten Wertschöpfungskette von Schiffbau und Meerestechnik. Damit die Strategie spürbar Wirkung in der Realwirtschaft zeigt, müssen vor allem die Mitgliedsländer handeln. Die Bundesregierung ist sich dessen bewusst, denn sie hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Kommission die maritime Industriestrategie vorgelegt hat. Jetzt kommt es auf pragmatisches, ergebnisorientiertes Handeln an.“, erklärt Dr. Reinhard Lüken, Hauptgeschäftsführer des VSM.
Die Branche hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2035 sollen europaweit 10.000 nachhaltige und digitalisierte Schiffe gebaut oder modernisiert werden – sowohl in den bereits heute erfolgreichen Leitmärkten komplexer Hightech-Schiffstypen wie Marineschiffen, Kreuzfahrtschiffen, Yachten und Spezialschiffen als auch in aufstrebenden Technologiefeldern, etwa der Unterwassertechnik und autonomen Systemen sowie beim Schutz, der Reparatur und der Wartung kritischer Unterwasserinfrastruktur. Ebenso umfasst dies Schiffe zur Sicherstellung der europäischen Binnen- und Kurzstreckenverkehre sowie vielfältigen Aufgaben im Hafen- oder Offshoreeinsatz einschließlich Wartung, Reparatur, Umbau und Retrofit.
Die neue maritime Industriestrategie der Europäischen Kommission setzt Impulse, um Innovationen zu beschleunigen, industrielle Kapazitäten auszubauen und Europa als globalen Technologieführer im nachhaltigen Schiffbau weiter zu stärken. Die deutsche Schiffbau- und Meerestechnikindustrie ist ein strategischer Pfeiler für die maritime Sicherheit, industrielle Resilienz und technologische Souveränität Europas. Sie sichert nicht nur hochwertige industrielle Wertschöpfung, Innovationskraft und gute Beschäftigung, sondern agiert in einem sehr dynamischen Marktumfeld mit erheblichen Wachstumschancen.
Über Jahrzehnte hinweg sah sich die Branche einem massiv verzerrten globalen Wettbewerb gegenüber, auf den die EU keine effektive Antwort gefunden hat. Vor diesem Hintergrund kann die nun vorgelegte maritime Industriestrategie der Europäischen Kommission zu einem industriepolitischen Meilenstein und Wendepunkt werden.
Der VSM wird sich weiter aktiv in die europäischen Dialogformate einbringen und gemeinsam mit Politik, Reedern, Finanzakteuren und Industriepartnern an einer praxisnahen Umsetzung arbeiten. Die Europäische Union hat einen entscheidenden Schritt getan. Nun gilt es, die Strategie in konkrete Projekte, Investitionen und Aufträge zu übersetzen – für nachhaltiges Wachstum, technologische Exzellenz und eine starke maritime Industrie in Deutschland und Europa.
Die Pressemitteilung der EU-Kommission kann hier eingesehen werden:

Save the Date: 1.–4. September 2026 | Hamburg
Hamburg, 23. April 2026 – Die Nachfrage ist bereits Monate vor Messebeginn enorm – die viertägige Veranstaltung ist für Ausstellende nahezu ausgebucht. Besuchertickets sind ab sofort erhältlich. „Wir erwarten vom 1. bis 4. September 2026 mehr als 2.200 Aussteller und rund 50.000 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 120 Nationen in Hamburg“, sagt Claus Ulrich Selbach. „Als Weltleitmesse der maritimen Industrie ist die SMM weit mehr als eine klassische Messe: Sie ist eine Pflichtveranstaltung für die globale Schiffbau- und Schifffahrts-Community, die gleichzeitig viel Spaß macht und die Menschen verbindet“, so der Vice President Exhibitions Maritime & Energy bei der Hamburg Messe und Congress.
Internationale Entscheider aus Industrie, Politik, Wissenschaft sowie internationalen Organisationen kommen auf der SMM zusammen, um zentrale Zukunftsfragen zu diskutieren, technologische Lösungen voranzubringen und strategische Partnerschaften zu schließen – auf Konferenzen, an Messeständen und in kuratierten Networking-Formaten. Die Schirmherrschaft des Bundeskanzlers Friedrich Merz unterstreicht die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz der SMM 2026.
Sicherheit & Verteidigung: Maritime Resilienz im Fokus
Blockierte Seewege, militärische Konflikte, hybride Bedrohungen und Cyberattacken erhöhen den Druck auf die globale maritime Infrastruktur – und machen maritime Sicherheit und Resilienz zu zentralen Voraussetzungen für stabile Lieferketten und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit. Die SMM 2026 greift diese Realität auf und rückt maritime Sicherheit und Verteidigung als zentralen Schwerpunkt in den Fokus.
Antworten liefert die MS&D – International Conference on Maritime Security & Defence, die führende internationale Plattform für maritime Sicherheit, Verteidigung und Dual-Use-Technologien. Hier wird diskutiert, welche Rolle die maritime Industrie künftig als Stabilisierungsfaktor und im verantwortungsvollen Einsatz neuer Technologien wie KI und autonomer Systeme in einem zunehmend fragmentierten geopolitischen Umfeld einnehmen kann. Die MS&D Conference bringt internationale Entscheider aus Marine, Politik, Industrie und Wissenschaft zusammen. Zur SMM 2026 wird sie erstmals durch einen erweiterten Bereich – die MS&D Expo – ergänzt und gewinnt damit zusätzlich an internationaler Bedeutung. Zentrale Location ist Halle B8, in der Ausstellung, Konferenz und offene Bühne – die Naval Stage – unter einem Dach vereint sind.
Im Fokus stehen zentrale Themenfelder wie:
- Schutz kritischer maritimer Infrastrukturen
- Fähigkeitsaufbau und Rüstungsbeschaffung
- Cybersecurity und Künstliche Intelligenz
- autonome und unbemannte Systeme
- maritime Überwachung und Dual‑Use‑Technologien
Energy Efficiency & Dekarbonisierung: Wirtschaftlichkeit als Schlüssel
Steigende Energiepreise und regulatorische Vorgaben erhöhen den Druck auf die Branche, effizienter und klimafreundlicher zu werden. Energieeffizienz gilt dabei als kurzfristig wirksamster und wirtschaftlich entscheidender Hebel der maritimen Transformation. Unter dem Motto „Efficiency First: Powering the Future of Shipping“ zeigt der Energy Efficiency Hub in Halle A2 praxisnah, wie technologische Innovationen Emissionen senken und Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die starke Nachfrage nach dem Energy Efficiency Hub unterstreicht die Marktrelevanz effizienter und skalierbarer Lösungen für die maritime Transformation.
„Der Energy Efficiency Hub unterstreicht den Anspruch der SMM, die weltweit führende Plattform für die maritime Transformation der Schifffahrt zu sein“, sagt Christoph Lücke, Director SMM, Seatrade Europe und INMEX SMM India.
Langfristig wird die Dekarbonisierung der Schifffahrt jedoch nur mit einem konsequenten Umstieg auf alternative, klimaneutrale Kraftstoffe gelingen. Auf der Umweltkonferenz gmec (2. September, Energy Efficiency Stage, Halle A4) diskutieren Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Konzepte. Auch das spannende Thema windunterstützte Antriebe in der Handelsschifffahrt steht auf dem Konferenz-Programm.
Hafenwirtschaft neu denken: all about ports
Mit ihren Konferenzformaten setzt die SMM 2026 gezielt inhaltliche Akzente und bietet strategische Orientierung für die maritime Industrie. Zu den etablierten Highlights zählen der Maritime Future Summit zur digitalen Transformation der Branche sowie der Offshore Dialogue zur nachhaltigen Nutzung der Meere, ergänzt durch das renommierte TradeWinds Shipowners’ Forum, das zentrale Perspektiven internationaler Reedereien einbringt.
Neu hinzu kommt eine internationale Fachkonferenz zur Zukunft der Hafenwirtschaft: all about ports. Sie trägt der wachsenden strategischen Bedeutung von Häfen als Energie‑, Sicherheits‑ und Logistikhubs Rechnung. all about ports findet am 2. und 3. September 2026 parallel zur SMM im CCH – Congress Center Hamburg statt. Die Konferenz rückt zentrale Herausforderungen der globalen Hafenwirtschaft sowie Lösungsansätze in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Logistik in den Fokus. Die Teilnahme an all about ports ist im SMM‑Ticket inbegriffen.
Talente im Fokus: Fachkräfte für die maritime Zukunft
Mit dem Maritime Career Market adressiert die SMM gezielt die langfristige Zukunftsfähigkeit der Branche und bündelt ihre Aktivitäten im Bereich Karriere, Nachwuchsgewinnung und Recruiting am 3. und 4. September 2026. Der Fachkräftemangel zählt zu den größten Herausforderungen der maritimen Industrie.
„Die maritime Industrie braucht neue Wege, um Talente zu gewinnen. Mit dem Maritime Career Market schaffen wir eine zentrale Karriere- und Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit Fachkräften vernetzt und konkrete Karriereperspektiven eröffnet“, so Lücke.
Ob Nachwuchskräfte, Studierende, Schülerinnen und Schüler oder Quereinsteiger: In Halle B2.OG treffen Talente auf Unternehmen mit konkretem Fachkräftebedarf. Die Job Route bringt Aussteller mit Personalbedarf direkt mit qualifizierten Fach- und Nachwuchskräften in Kontakt. Bewährte Formate wie die Career Happy Hour, geführte Messerundgänge und die beliebte Schülerrallye fördern den informellen Austausch und die gezielte Orientierung. Ergänzt wird das Angebot durch das Career Forum, das aktuelle Entwicklungen und Karrierewege in der maritimen Industrie beleuchtet – von digitalen Berufsbildern über internationale Perspektiven bis hin zu neuen Anforderungen an Ausbildung und Qualifikation. Studierende sowie Schülerinnen und Schüler und begleitende Lehrpersonen erhalten am 3. und 4. September kostenfreien Zugang zur SMM und zum Maritime Career Market.
Orientierung auf der SMM: Themenrouten & digitale Tools
Karriere, maritime Sicherheit, Digitalisierung & Co.: Besucherinnen und Besucher können sechs Themenrouten gezielt nutzen. Die teilnehmenden Unternehmen sind im Online-Ausstellenden-Verzeichnis, im Visitor Guide oder in der SMM-App zu finden und werden dort entsprechend den Themenrouten gekennzeichnet. Ergänzend erleichtern digitale Tools wie die Networking-Plattform SMM Connect mit personalisierten Empfehlungen und Matchmaking-Funktionen die gezielte Planung und Orientierung vor und während des Messebesuchs.
Tickets, Hotelbuchungen und weitere Informationen sind online unter www.smm-hamburg.de verfügbar.
Über die SMM
Die SMM – the world’s leading maritime industry event – findet vom 1. bis 4. September 2026 in Hamburg statt. Unter dem Leitmotiv „Driving the Maritime Transition“ bringt sie internationale Akteure der maritimen Industrie zusammen, um die zentralen Zukunftsthemen zu diskutieren und die Entwicklung der Branche aktiv zu gestalten.
Über 2.200 ausstellende Unternehmen aus rund 60 Ländern sowie rund 50.000 Teilnehmende aus bis zu 120 Nationen werden erwartet. Auf rund 90.000 m² in zwölf Hallen präsentiert die Messe die gesamte Wertschöpfungskette der Branche.
Im Fokus steht Energieeffizienz als zentraler Hebel der maritimen Transformation, ergänzt durch maritime Sicherheit und Verteidigung, Künstliche Intelligenz, Dekarbonisierung und digitale Technologien.
Die SMM ist die zentrale Plattform für Innovationen, internationalen Austausch und Geschäftsanbahnung. Ein umfassendes Konferenzprogramm begleitet die Messe, darunter das TradeWinds Shipowners’ Forum, der Maritime Future Summit, der gmec – Global Maritime Environmental Congress, die MS&D – Internationale Konferenz für maritime Sicherheit und Verteidigung sowie der Offshore Dialogue.
Parallel zur SMM geht mit all about ports eine neue Plattform für ganzheitliche Hafenlösungen an den Start. Die internationale Fachkonferenz mit Begleitausstellung fokussiert Hafeninfrastruktur, Terminaltechnik und Hafenlogistik und bringt Hafenbetreiber, Technologieanbieter und Investoren gezielt zusammen.
Hauptsponsor ist auch in diesem Jahr wieder DNV, die weltweit führende Klassifikationsgesellschaft der maritimen Industrie.
Weitere Informationen:
SMM – driving the maritime transition | 1.–4. September 2026 - SMM
Digitale Pressemappe
Die Presseinformation und eine Auswahl von Fotos halten wir für Sie unter nachfolgendem Link zum Download bereit. Die Verwendung von Bild- und Videomaterial ist nur mit Urheberrechtskennzeichnung gestattet (für die HMC: ©Hamburg Messe und Congress/Autor). Diese entnehmen Sie bitte den jeweiligen Bild- bzw. Videoinformationen.

Papenburg/Miami, 09.04.2026 –
Der MEYER WERFT Konzern stellt auf der Seatrade Cruise Global in Miami/USA mit dem Projekt „Vision“ das weltweit erste zu 100 % batterieelektrisch betriebene Kreuzfahrtschiff mit einer Größe von mehr als 80.000 BRZ vor. Die Konzeptstudie zeigt, wie nachhaltige Innovationen die Zukunft der Kreuzfahrt neu definieren können.
„Wir haben überlegt, wie wir mit Innovationen CO2 reduzieren und zur Dekarbonisierung beitragen können. Und das nicht erst in 50 Jahren. Wir ermöglichen eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um bis zu 95%”, erläutert Tim Krug von der MEYER WERFT Concept Development Group. Die MEYER WERFT stellt jedes Jahr auf der weltgrößten Fachmesse Seatrade Cruise Global ein komplett neues und innovatives Konzept vor und unterstreicht damit seinen Anspruch als Technologieführer.
Johannes Bade, verantwortlich bei der MEYER WERFT für das Entwicklungsprogramm hinter „Vision”, ergänzt: „Mit batterieelektrischen Kreuzfahrtschiffen bieten wir ein wettbewerbsfähiges Produkt an, welches auf vorhandene Technologien setzt. Wir eröffnen unseren Kunden völlig neue Wege für langfristiges und nachhaltiges Wirtschaften”. Project „Vision” ist 275 Meter lang, bietet Platz für 1.856 Passagiere und ist rund 82.000 BRZ groß.
Das Batteriesystem kommt von „Corvus Energy“ aus Norwegen. „Wir freuen uns, mit Corvus Energy den Pionier im Bereich sicherer und zuverlässiger Batteriesysteme für Schiffe an unserer Seite zu haben, der mehr als die Hälfte der weltweiten Hybrid- und vollelektrischen Seeschiffe ausgerüstet hat. Die Technik ist verfügbar. Bei Bestellung noch in diesem Jahr könnten wir bereits 2031 ausliefern”, sagt Thomas Weigend, Chief Sales Officer der MEYER WERFT.
„Unsere enge Zusammenarbeit mit der MEYER WERFT und die Kombination unserer Kompetenzen, die wir mit der ‚Vision‘ unter Beweis gestellt haben, sind die natürliche Weiterentwicklung der Batterietechnologie – und ein Meilenstein für die Kreuzfahrtbranche. Der Schritt hin zu vollelektrischen Kreuzfahrtschiffen zeigt der Welt, dass die Technologie sicher und ausgereift ist und bereit, neue Maßstäbe zu setzen“, fügt Fredrik Witte, CEO von Corvus Energy, hinzu.
Mit dem Batteriesystem kann ein Großteil der üblichen europäischen Kreuzfahrtrouten gefahren werden, beispielsweise die Stecke von Barcelona nach Civitavecchia in der Nähe von Rom. Bis 2030 werden europaweit gut einhundert Häfen die notwendige Ladeinfrastruktur zur Verfügung stellen. Auf Wunsch können die Schiffe auch als Hybride mit kleinen Generatoren gebaut werden, was beispielsweise Atlantiküberquerungen ermöglichen würde.
Project „Vision” zeigt darüber hinaus neue architektonische Ansätze für das Design von Kreuzfahrtschiffen: auf den von unten nach oben durch das Schiff verlaufenden Schacht für die Abgasbehandlung und den Schornstein, der Teile des Sonnendecks einnimmt, kann vollständig verzichtet werden. So wird ein neues Sonnendeck-Design mit uneingeschränkter Aussicht möglich. Die „Vision” Konzeptstudie ist als Allwetterschiff gedacht und verfügt über vollverglaste, wettergeschützte Bereiche. So wurde der typische Aqua Park als Innenbereich am Heck angeordnet, wodurch er durchgängig nutzbar ist. Und noch ein ganz großes Plus durch die rein batterieelektrische Energieversorgung und den Entfall der Hauptmaschinen: der Komfort an Bord wird spürbar besser, es wird noch weniger Motorengeräusche und Vibrationen auf der „Vision” geben.

Vor einigen Jahren hat REINTJES gemeinsam mit Partnern einen 3D-Drucker im XXL-Format entwickelt, der sich seitdem in einer der unternehmenseigenen Werkhallen befindet. Nun beginnt ein neues Projekt mit dem Namen: Big InTension.
Die Projektleitung liegt bei REINTJES, Projektträger ist Projektträger Jülich. Als Vollpartner sind die Technische Universität Chemnitz, TEWISS – Technik und Wissen GmbH, Laser Zentrum Hannover e. V., IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH und die ARC Solutions GmbH im Boot, als assoziierte Partner Mecklenburger Metallguss GmbH – MMG, ECOROLL AG Werkzeugtechnik und Cadence Design Systems.
Gefördert wird das Projekt (geplante Projektdauer: drei Jahre) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) im Rahmen des Maritimen Forschungsprogramms.
Entstehen sollen Strategien für Maßhaltigkeit und Präzision in der additiven Fertigung von Großbauteilen.
Konkret bedeutet das: Das Projektteam möchte auf der einen Seite Bauteilverzug und Eigenspannungen bei der Herstellung von Schiffsgetriebegehäusen mit dem 3D-Drucker bestmöglich steuern können. Zudem sollen durch den Einsatz von KI und digitalem Zwilling Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad bei der Produktion erhöht werden.

Von Hameln aus in die Welt: Das trifft auf REINTJES im doppelten Sinne zu. Als Unternehmen und bezogen auf die eigenen Produkte. Vom Standort im Weserbergland aus hat sich REINTJES in den vergangenen Jahrzehnten zu einer globalen Marke rund um maritime und industrielle Antriebstechnik entwickelt.
In Hameln konzipiert und baut die Traditionsfirma Getriebe und schickt sie von dort zu Kunden aus der ganzen Welt. „Und genau dieser internationale Charakter ist natürlich auch eine Herausforderung, weil Schiffseigner, Reedereien und Charterer, die Produkte von uns kaufen, erwarten, dass wir diese auch warten, generalüberholen und bei Bedarf reparieren. Deshalb ist der Service für uns extrem wichtig“, sagt Thomas Haferkorn als Abteilungsleiter Service.
In 24 Stunden beim Kunden
Wie schafft es ein Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland aber, einen weltweiten Service zu garantieren? Zum einen durch ein Netz an eigenen Tochtergesellschaften und Servicepartnern. Zum anderen aufgrund von schnellen Entscheidungswegen.
„Wir sind dort, wo unsere Kunden sind, oder zumindest in der Nähe. Und wir haben verschiedene Serviceteams, die von Hameln aus oder über unsere Tochtergesellschaften koordiniert werden“, erklärt Oliver Schmidt, Manager Produkt Support. Schmidt kennt das Geschäft Kundeneinsatz im Detail.
„Ich bin mittlerweile seit 26 Jahren bei REINTJES. Zehn davon war ich selbst als Monteur in der ganzen Welt unterwegs“, unterstreicht er seine Erfahrung auf diesem Gebiet. Mittlerweile hat er die Seiten gewechselt und steuert seit rund fünf Jahren die acht Servicetechniker am Standort Hameln.
„Unsere Tochtergesellschaften und Servicepartner haben oft eigene Werkstätten und Monteure. Unsere Techniker in Hameln sind deshalb sozusagen weltweit die Feuerwehr und 120 bis 180 Tage pro Jahr unterwegs“, so Schmidt und fügt an: „Im Idealfall meldet sich der Kunde mit einer geplanten Wartung oder einem Problem mit dem Getriebe bei uns oder seinem REINTJES Servicekontakt. Dann leiten wir in entsprechender Zusammenarbeit alles Nötige für den Einsatz in die Wege, sodass innerhalb von 24 Stunden ein Techniker vor Ort sein kann. Von der Meldung bis zur Arbeit im Einsatzgebiet vergeht dank kurzer Entscheidungswege also nur wenig Zeit.“
Entwicklung von klassischem Service zu Aftersales
Was Oliver Schmidt beschreibt: REINTJES ist nah am Kunden, schnell vor Ort und stark im Bereich Service, wenn es um Wartungen, Reparaturen usw. geht. In Zukunft noch wichtiger wird aber das Proaktive.
Genau deshalb baut der Getriebespezialist seine ganze Serviceabteilung im Rahmen eines Projekts um – in Richtung Aftersales. Betreut wird dieses Projekt von Thomas Haferkorn. Und der Servicechef erläutert: „Wir sind immer dicht dran an unseren Kunden, wollen sie aber noch aktiver betreuen. Deswegen drehen wir momentan an vielen Rädchen und haben schon viel geschafft. Trotzdem liegt noch einiges an Weg vor uns.“
Entstanden ist am Hauptsitz in Hameln bereits ein eigenes Servicelager. Mit oft nachgefragten Verbrauchsmaterialien und wichtigen Ersatzteilen. Zugriff darauf hat über den internen Webshop der komplette REINTJES Kosmos. Um noch effizienter zu werden, soll für jede Tochtergesellschaft ein solches Lager – manche besitzen schon eines – für den jeweiligen Markt aufgebaut werden.
Und auch die Getriebeakte hat Thomas Haferkorn besonders ins Blickfeld genommen: „Diese Akten gibt es für jedes Getriebe schon lange – inklusive der ganzen Historie ab der Auslieferung. Aus Servicesicht geht da aber noch mehr. Wir könnten beispielsweise feste Serviceintervalle gleich hinterlegen. Das zahlt dann ebenfalls auf den Umbau vom reinen Servicecharakter hin zur Aftersales-Idee ein.“

Madrid/Kiel, 15.04.2026 –
TKMS AG & Co. KGaA (TKMS), einer der weltweit führenden Anbieter von maritimen Verteidigungslösungen, darunter konventionelle U-Boote, Marineschiffe und innovative Elektroniklösungen, und das spanische Unternehmen Navantia S.A., SME (Navantia), einer der europäischen Marktführer in den Bereichen Entwurf, Bau und Lebenszyklusunterstützung von Marineschiffen und U-Booten sowie als Integrator von Kampfsystemen, haben eine Absichtserklärung zur Prüfung einer strategischen Zusammenarbeit bei Marineprojekten in Europa und weltweit unterzeichnet. Im Fokus steht dabei die mögliche Fertigung von TKMS
Konstruktionen, insbesondere von U-Booten, in den Werften von Navantia in Spanien.
Die geopolitischen Entwicklungen der vergangenen Jahre haben die Nachfrage nach modernen Marineprodukten deutlich gesteigert. Gleichzeitig bestehen in
Europa erhebliche Engpässe bei Werftkapazitäten und technologischen Ressourcen. Vor diesem Hintergrund wollen TKMS und Navantia prüfen, inwiefern eine engere industrielle Kooperation dazu beitragen kann, Projekte effizienter, schneller und wirtschaftlicher umzusetzen. Die Parteien haben vereinbart, auf Managementebene Gespräche aufzunehmen – und zwar in gegenseitigem Vertrauen und in vollständiger Übereinstimmung mit allen Wettbewerbs- und Exportkontrollvorschriften.
Oliver Burkhard, CEO von TKMS, erklärt: „Die Unterzeichnung dieser Absichtserklärung ist ein wichtiges Signal für die europäische Verteidigung auf
See. In einer Zeit, in der die Sicherheitsanforderungen unserer Kunden wachsen und die verfügbaren Fertigungskapazitäten begrenzt sind, ist es entscheidend,
dass europäische Industrieunternehmen enger zusammenarbeiten. TKMS und Navantia verfügen über das Know-how, die Infrastruktur und die Erfahrung, um diese gemeinsamen Herausforderungen zu meistern und die Lieferfähigkeit für die Streitkräfte unserer Partnerländer zu stärken.“
Volkmar Dinstuhl, Vorsitzender des Aufsichtsrats von TKMS, ergänzt: „TKMS ist seit Jahrzehnten ein globaler Marktführer für nicht-nukleare U-Boote. Mit Navantia verbindet uns eine Ausrichtung auf höchste Qualitätsstandards sowie das klare Ziel, unsere Kunden schnell und zuverlässig zu beliefern. Diese Absichtserklärung eröffnet uns die Möglichkeit, Synergien zwischen unseren Werftkapazitäten zu nutzen und gemeinsam als starker europäischer Partner aufzutreten.“
Miguel López, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von TKMS und Vorstandsvorsitzender der thyssenkrupp AG, erläutert: „Als Mehrheitsanteilseigner von TKMS trägt die thyssenkrupp AG Verantwortung für die strategische Ausrichtung eines der bedeutendsten Marineunternehmen Europas. Es ist unsere Aufgabe, TKMS in die Lage zu versetzen, die wachsende internationale Nachfrage nach modernen Marinesystemen bedienen zu können. Eine Zusammenarbeit mit Navantia ist dafür ein vielversprechender Ansatz."
Ricardo Domínguez, Vorstandsvorsitzender von Navantia, erklärt: „Heute machen wir einen bedeutenden Schritt in Richtung unseres gemeinsamen Ziels,
die strategische Autonomie und Souveränität Europas im Verteidigungsbereich zu stärken. Diese Zusammenarbeit wird unseren Streitkräften modernste
Fähigkeiten verschaffen und gleichzeitig das volle Potenzial europäischer Verteidigungsinvestitionen ausschöpfen. Als führende Akteure im Marine- und Verteidigungsbereich sind Navantia und TKMS entschlossen, aktiv zu diesen gemeinsamen europäischen Bemühungen beizutragen.“
Gonzalo Mateo-Guerrero, Chief Operating Officer von Navantia, fügt hinzu: „Europäische Verteidigungsunternehmen tragen gemeinsam die Verantwortung, entschlossen auf die Herausforderungen von heute zu reagieren. Europa braucht eine Industrie, die nicht nur modernste Technologien liefern kann, sondern auch schnelle, zuverlässige Lieferung und langfristige Instandhaltung gewährleistet, während sie gleichzeitig das europäische industrielle Ökosystem stärkt und dessen KMU unterstützt.“

Papenburg, 14.04.2026 -
A major refurbishment program is underway at Meyer Werft in Papenburg, Germany, where 7,600 square meters of dry dock sheet pile walls are being recoated using Steelpaint GmbH’s Stelpant corrosion protection system. The work is being carried out by industrial coating contractor Tecton Service.
The current project involves the refurbishment of the steel sheet pile walls of the shipyard’s 200 x 38 meters uncovered dry dock. Now used for ship repair work, this was yard’s old building dock, which was commissioned in 1987 but extended in 1990.
Sheet piles, interlocking steel profiles driven deep into the ground to form retaining structures, are widely used in ports and shipyards to create quay walls, docks and waterfront infrastructure. Over time, these structures are exposed to highly aggressive marine conditions, including saltwater spray, moisture, and mechanical wear. As a result, periodic surface preparation and recoating is required to ensure long-term structural protection.
The sheet pile walls were last repaired and treated in 2009. However, as part of the current refurbishment works, the existing coatings are being stripped from steel surfaces using abrasive blasting to Sa 2½. The sheet piles will then be coated with a two-layer Stelpant system based on Stelpant PU-Zinc primer and a Stelpant PU-Combination 500 topcoat.
Unlike new steel structures coated under controlled factory conditions, the remedial coating of installed sheet piles is often time consuming and problematic due to variable weather conditions. Steelpaint says its polyurethane zinc coating systems, however, are particularly well suited to these applications.
“Refurbishing installed sheet pile structures presents a number of challenges,” said Nils Baumfalk Steelpaint’s key account manager and lead on the project.
“The geometry of sheet piles makes it more difficult to achieve consistent coating coverage compared with flat steel structures,” he says. “But our Stelpant technology combines strong adhesion with active corrosion protection, essential to ensuring a long service life in harsh marine environments. Outside weather conditions do not usually delay application.”
The Stelpant PU-Zinc primer provides cathodic protection due to its high content of elementary zinc, helping to prevent corrosion even if the coating is damaged, while the PU-Combination 500 topcoat forms a high-build barrier layer designed to withstand mechanical impact and environmental exposure.
According to Steelpaint director Frank Müller maintaining the integrity of the sheet pile walls is critical for safe and efficient drydocking operations.
“Stelpant technology is a key component in a shipyard’s dry dock maintenance strategy as the coating provides very durable, reliable protection and is very easy to apply,” he says.
The project marks Steelpaint’s return to the Papenburg shipyard after more than a decade. In 2016, the company supplied coatings for 10,000 square meters of sheet pile structures in Meyer Werft’s covered building hall – the world’s largest.
“Returning to Meyer Werft after more than ten years is a strong indication that our coating systems have delivered,” said Müller. “Shipyards operate in extremely demanding environments, so long coating lifetimes are critical for reducing maintenance costs and operational disruption.”eyer Werft opts for Steelpaint system for dry dock wall refurbishment
Hamburg, 13.04.2026 -
Nachdem das Unternehmen vergangenes Jahr noch Platin erhalten hatte, folgt in diesem Jahr wieder Gold.
Dennoch eine tolle Leistung, denn: Zeppelin Power Systems hat sich deutlich verbessert. Im Bereich nachhaltige Beschaffung konnte sich das Unternehmen um vier Punkte – von 75 auf 79 Punkte – steigern. Mit einer Gesamtwertung von 84 Punkten gehört das Unternehmen zu den besten 2 Prozent der von EcoVadis in dieser Branche bewerteten Unternehmen.
Nachhaltigkeitsbestreben in Leitbild verankert
Bei Zeppelin Power Systems ist das Thema Nachhaltigkeit tief verankert. Nicht nur, weil das Unternehmen zum international agierenden Stiftungsunternehmen Zeppelin gehört, sondern auch, weil es in seinem Leitbild 2030 festgehalten ist: „Wir gestalten den technologischen Wandel in Richtung Dekarbonisierung und Digitalisierung.“
Um diesem Zielbild gerecht zu werden, verfolgt das Unternehmen verschiedene Maßnahmen. Dazu gehört auch die energetische Modernisierung der Standorte. Im Rahmen eines konzernweiten Modernisierungspfads bis 2030 liegt der Fokus insbesondere auf der Steigerung der Energieeffizienz aller Gebäude.
Am Standort in Achim gibt es darüber hinaus bereits eine Kooperation mit AZWEIO. Im Rahmen dieser stehen kostenlos Fahrräder am Bahnhof Achim zur Verfügung, mit denen Mitarbeitende zum Standort gelangen können. Diese Partnerschaft soll perspektivisch ausgebaut werden. „AZWEIO plant aktuell die Weiterentwicklung ihrer Mobilitäts-App. Dadurch sollen zukünftig auch ein Mitfahrersystem, ein modernes Fahrradrouting und eine Darstellung optimierter Pendelwege (unabhängig vom gewählten Verkehrsmittel) angeboten werden. Das werden wir auf jeden Fall nutzen, um ein umweltfreundlicheres Mobilitätsverhalten bei unseren Kolleginnen und Kollegen zu fördern“, sagt Carolin Wolfsdörfer, Geschäftsführerin der Zeppelin Power Systems GmbH.
Ein weiterer Ansatzpunkt ist der Fuhrpark des Unternehmens. „Wir wissen, dass ein Großteil unserer direkten Emissionen durch ihn entsteht“, so Wolfsdörfer. „Nun prüfen wir die wirtschaftliche Möglichkeit, den Anteil von HVO Kraftstoffen in diesem Jahr auf 10 Prozent zu erhöhen und ihn in den Folgejahren sukzessive zu erweitern: 20 Prozent in 2027, 30 Prozent in 2028 und folgend.“
Gold-Auszeichnung im EcoVadis Sustainability Rating
EcoVadis, der weltweit größte Anbieter von Nachhaltigkeitsratings bewertet Unternehmen anhand von vier Kriterien: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung. Nachdem der Platin-Auszeichnung im vergangenen Jahr erhielt
Zeppelin Power Systems in diesem Jahr wieder Gold. Trotzdem: Das Unternehmen hat sich nicht verschlechtert, sondern tatsächlich sogar verbessert: von 83 Punkten auf 84 Punkte. Während die Punktzahl in den Kategorien Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte und Ethik unverändert hoch blieb, konnte sich Zeppelin Power Systems in dem Bereich nachhaltige Beschaffung sogar um vier Punkte verbessern.
Da sich andere Unternehmen im Verhältnis noch stärker verbessert haben, reichte diese Bewertung dieses Mal nur für einen Prozentrang von 98 (für Platin ist ein Prozentrang von 99 notwendig). „Natürlich ist das schade“, so Wolfsdörfer. „Aber ich weiß, was das Team geleistet hat und jeden Tag leistet und bin mir sicher, dass es im nächsten Jahr wieder für Platin reichen wird“
Augsburg, 31.03.2026 -
On March 30, Bavarian Minister-President, Dr. Markus Söder, visited Everllence’s site in Houston, Texas, accompanied by a delegation of political and media representatives. He was joined by Dr. Florian Herrmann, Bavarian State Minister for Federal Affairs and Media, and Jens Hanefeld, Ambassador of the Federal Republic of Germany to the United States. Dr. Uwe Lauber, CEO of Everllence, and Stefan Eefting, Head of Region Americas, welcomed the visitors.
Bavarian Minister-President - Dr. Markus Söder, said: “High-tech made in Bavaria: Engineering expertise from our State of Bavaria is in high demand worldwide. Continuously developing technology and staying at the forefront of future technologies—that is what makes our region strong. The United States is Bavaria’s most important trading partner outside Europe, especially in the automotive and mechanical engineering sectors. We look after the needs of our business community and act as door openers abroad. Thank you very much for the warm welcome!”
“We are very pleased to welcome the Bavarian Minister-President here at Everllence in Houston. This visit is a strong sign of appreciation,” said Uwe Lauber – CEO of Everllence. “The U.S. is one of the world’s most dynamic growth markets. Our site in Houston demonstrates that the precision and reliability of German engineering also stand out in the opportunity-driven U.S. market environment.”
Everllence in Texas
The Houston location is one of the company’s largest sales and service sites worldwide and serves the entire North and South American market with approximately 250 employees. In the United States, Everllence contributes to the nation’s energy supply through several projects.
In Boston, the company is building the world’s largest steam heat pump, which will supply an area of roughly 6.5 million square meters with climate-neutral district heating. In Texas, Everllence is delivering six gas engines for a balancing power plant that will help stabilize the electrical grid. In addition, the large engines produced in Augsburg offer a solution for the rising energy demand of data centers driven by AI applications.

Tangermünde, 27.03.2026 -
Ab Mai startet SET mit der Produktion von drei Aluminium-Aufbauten für HADAG-Schiffe. Parallel investiert SET gezielt in den Ausbau der eigenen Fertigungskapazitäten.
Die Produktion erfolgt in der firmeneigenen Aluminiumbauhalle und stellt neue Anforderungen an Kapazität und Logistik.
Zur optimalen Vorbereitung wurden umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur der Halle umgesetzt:
Installation eines zweiten 8-Tonnen-Einträgerlaufkrans und damit die Erweiterung der Kranbahn über die gesamte Hallenlänge
Neubau der Torausfahrt im Innen- und Außenbereich
Verbreiterung der Durchfahrt von 5,50 m auf 10,50 m und Einbau eines doppelten Hallentors (4-Segment-Rolltor)
Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt bei über 200.000 Euro.
Mit diesen Maßnahmen schafft SET die Voraussetzungen für effiziente Produktionsabläufe und die Fertigung größerer Bauteile.

Kiel, 26.03.2026 -
- Projektfortschritt zum Neubau des Forschungseisbrechers Polarstern hat zwei wichtige Etappenziele erreicht.
- Großteil an Verträgen zur Beschaffung der Antriebstechnik, Lüftungsanlage, Hydrosensorik sowie wichtiger Funktions- und Betriebssysteme vergeben.
- Alle Eisbrechversuche wurden erfolgreich an der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt (HSVA) durchgeführt.
TKMS hat im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) den Großteil an Verträgen zur Beschaffung innovativer Antriebstechnik sowie weiterer Funktions- und Betriebssysteme der neuen Polarstern abgeschlossen. Das AWI hatte im Dezember 2024 den Auftrag für einen Neubau des eisbrechenden Forschungs- und Versorgungsschiffes an TKMS vergeben.
Gemessen am Volumen bilden die zwei größten Posten der Auftragsvergaben die Beauftragung von Aerius für das Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagensystem sowie die hydroakustischen Systeme von Kongsberg aus Norwegen. Zudem hat TKMS für das AWI zwei Airbus H145-D3 Bordhelikopter bestellt, die unter anderem durch die Kosten pro Flugmeile, ein geringes Lärm- und Vibrationsniveau, aber auch durch die Nutzung von nachhaltigem Treibstoff überzeugten. Insgesamt wurden bis dato mehr als 30 Aufträge an knapp 20 Unternehmen vergeben.
Bereits in 2025 hat TKMS Verträge für die gesamte Antriebseinheit mit Wärtsilä, Steerprop und Aker Arctic unterzeichnet, die die Bereitstellung von Generatorensätzen, Propulsionsaggregaten und Systemen wie Methanolaufbereitung und Abgasnachbehandlung umfassen.
„Die Vergabe des Gros der Aufträge für relevante Bauteile und Systeme ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur neuen Polarstern. Mit der getroffenen Auswahl an Partnern stellen wir sicher, dass wir die hohen Kundenanforderungen an Qualität sowie Operativität erfüllen“, erklärt Oliver Burkhard, CEO von TKMS.
Parallel zu den Auftragsvergaben wurden die letzten Eisbrechversuche an der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt (HSVA) erfolgreich beendet, wobei alle Maßnahmen aus den zurückliegenden Versuchen zusammengeführt wurden. Konkret wurden mit einem maßstabgetreuem, 5,66 Meter langem Modell der neuen Polarstern die Rumpfform und die finalen Konfigurationen des Schiffes bei einer Fahrt mit drei Knoten durch etwa 1,80 Meter dickes Eis mit einer Schneeauflage von 20 Prozent getestet. Auch dickeres Eis, wie beispielsweise simulierte Presseisrücken, durchbrach das Modell problemlos.
Detlef Wilde, Projektdirektor des Polarstern-Neubaus am AWI berichtet: „Mit den Modellversuchen bei der Hamburger Schiffsbau-Versuchsanstalt konnte durch die realitätsnahe Simulation der Bedingungen in den Einsatzgebieten eine optimale Schiffsform gefunden werden - sowohl für das Eisbrechen als auch für die Freiwasserfahrt und die Wissenschaft. Der erfolgreiche Abschluss der seit dem letzten Sommer laufenden Modellversuche ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Bau der neuen Polarstern.“
Über das Neubauprojekt Polarstern
Die neue Polarstern wird das Flaggschiff der deutschen Meeres-, Polar- und Klimaforschung. Der Neubau wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziert, so dass das Alfred-Wegener- Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, im Dezember 2024 den Auftrag für einen Neubau an die Werft TKMS vergeben konnte. Am Standort Wismar wird das eisbrechende Forschungs- und Versorgungsschiff gebaut. Es wird der Polarstern nachfolgen, die seit über 40 Jahren bahnbrechende Forschung in Arktis und Antarktis ermöglicht. So verfügt Deutschland auch künftig über eine der modernsten und nachhaltigsten Infrastrukturen zur Erforschung der Polarregionen auf höchstem wissenschaftlichen und technischen Niveau.
Hamburg, 25.03.2026 –
Die Maritime Security & Defence Conference (MS&D) 2026 gibt erste Einblicke in ihr Konferenzprogramm und bestätigt zwei hochrangige Keynote-Speaker: Vizeadmiral Carsten Stawitzki, Nationaler Rüstungsdirektor Deutschlands, sowie Vizeadmiral Axel Deertz, Stellvertreter des Inspekteurs der Marine und Befehlshaber der Flotte. Die MS&D findet vom 1. bis 4. September 2026 im Rahmen der SMM – der Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft – in Hamburg statt.
MS&D 2026: Konferenz und Ausstellung eng verzahnt
Mit der Weiterentwicklung zur MS&D Expo & Conference baut die Hamburg Messe und Congress das Format 2026 deutlich aus. Die Halle B8 bildet dabei das Naval-Herzstück der SMM und vereint Expo, Konferenz und die zentrale Naval Stage. Die MS&D Expo läuft über den gesamten Messezeitraum vom 1. bis 4. September und präsentiert Technologien für maritime Sicherheit und Verteidigung. Die MS&D Konferenz findet am 3. und 4. September auf der zentralen Naval Stage statt, die als offene Bühne mitten im Ausstellungsgeschehen ein durchgängiges Vier-Tages-Programm ermöglicht.
Die Kombination aus Ausstellung, Konferenz und Bühne schafft einen zentralen Treffpunkt für internationale Delegationen, Industrie und Marine – in direkter Nähe zu Werften und Systemhäusern.
„Die sicherheitspolitischen Herausforderungen im maritimen Raum nehmen weiter zu. Mit der MS&D schaffen wir eine Plattform, auf der Marine, Industrie und Technologieanbieter gemeinsam Lösungen entwickeln, Innovationen vorantreiben und Kooperationen stärken können“, sagt Claus Ulrich Selbach, Vice President Exhibitions Maritime and Energy bei der Hamburg Messe und Congress. „Zugleich bündeln wir globale Werften, Naval Player und Dual-Use-Innovatoren und schaffen einen zentralen Ort für den internationalen Beschaffungs- und Innovationsdialog auf höchstem Niveau.“
Maritime Sicherheit und europäische Verteidigungsfähigkeit im Fokus
Unter dem Leitmotiv „Maritime Security & Defence in a Rapidly Changing World“ bringt die MS&D Konferenz Vertreter aus Marine, Industrie, Politik und Forschung zusammen. Im Fokus stehen die zukünftige Sicherheitsarchitektur Europas, der Fähigkeitsaufbau europäischer Marinen sowie zentrale Fragen der Verteidigungsbeschaffung und technologischen Entwicklung.
Zentrale Themen des Konferenzprogramms 2026 sind:
- Europe’s Maritime Capabilities
- Maritime Warfare Requirements
- The Underwater Domain
- IT, Cyber and Space Aspects of Maritime Security
- Manned and Unmanned Systems
Die Keynotes von Vizeadmiral Carsten Stawitzki und Vizeadmiral Axel Deertz geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen der maritimen Sicherheit sowie in Herausforderungen der Verteidigungsbeschaffung. Die Konferenz entsteht in enger Zusammenarbeit mit führenden Institutionen aus Marine, Industrie und Fachmedien, darunter das Deutsche Maritime Institut, der Mittler Report und das Marinekommando.
„Die MS&D Konferenz bringt die Akteure zusammen, die für die maritime Sicherheit Europas entscheidend sind – von militärischen Bedarfsträgern über politische Entscheidungsträger bis hin zu innovativen Unternehmen“, sagt Konteradmiral a.D. Karsten Schneider, Präsident des Deutschen Maritimen Instituts (DMI). „Dieser Dialog ist wichtiger denn je.“
Naval Defence, Dual-Use und Innovation unter einem Dach
Die MS&D Expo präsentiert ein offenes Naval- und Dual-Use-Ökosystem auf rund 3.000 Quadratmetern und wird zum Treffpunkt für internationale Delegationen, Industrie und Marine.
Aussteller präsentieren Lösungen aus zentralen Bereichen der maritimen Sicherheit und Verteidigung. Dazu zählen Cybersecurity, unbemannte Systeme, Dual-Use-Technologien, maritime Überwachung sowie der Schutz kritischer Infrastrukturen. Im Fokus stehen Technologietransfer sowie der Austausch zwischen Industrie, Marine und Beschaffungsorganisationen.
Bereits 2024 nutzten 29 Delegationen von Marinen, Küstenwachen und Beschaffungsorganisationen aus aller Welt die MS&D, um sich über die Produkte von mehr als 200 Anbietern zu informieren.
Stimmen aus der Branche
Auch Referierende der MS&D Konferenz 2025 betonen die Bedeutung der Konferenz für Austausch und Zusammenarbeit im maritimen Sicherheitsumfeld.
„Zeit ist ein entscheidender Faktor für unsere Sicherheit. Um glaubwürdige Abschreckung aufzubauen, müssen Marine, Industrie und Politik enger zusammenarbeiten und schneller zu gemeinsamen Lösungen gelangen. Formate wie die MS&D sind dafür wichtig, weil sie den Austausch über gemeinsame Herausforderungen und ein gemeinsames Lagebild ermöglichen“, sagt Flottillenadmiral Dirk Gärtner, Leiter der Abteilung Planung und Konzeption im Marinekommando.
„Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen müssen wir den Fähigkeitsaufbau der Bundeswehr und der Marine deutlich beschleunigen. Gleichzeitig erwarten wir von der Industrie, dass Projekte zuverlässig in Zeit, Budget und Qualität umgesetzt werden. Veranstaltungen wie die MS&D sind wichtig, um diese Herausforderungen gemeinsam zu diskutieren und Lösungen voranzubringen“, ergänzt Norbert Blumenthal, Unterabteilungsleiter „Rüstung III“ im Bundesministerium der Verteidigung.
Zur Pressemeldung
Papenburg, 24.03.2026 –
Frau Freytag hat den Aufsichtsrat gebeten, ihr Amt als Geschäftsführerin der MEYER WERFT GmbH aus strukturellen Gründen mit Wirkung zum 30. April 2026 niederlegen zu dürfen.
Der Aufsichtsrat bedauert dies, respektiert aber Frau Freytags Entscheidung. Der Aufsichtsrat bedankt sich für ihr außergewöhnliches Engagement und ihre wertvollen Beiträge für das Unternehmen. Der Aufsichtsrat wünscht Frau Freytag für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Singapur, 24.03.2026 –
- TKMS und der Marinebereich von ST Engineering stärken Partnerschaft, um Republic of Singapore Navy (RSN) und andere internationale Betreiber von TKMS-U-Booten nachhaltig zu unterstützen.
- RSN betreibt U-Boote des Typs 218SG von TKMS.
- TKMS unterstützt RSN und ST Engineering bei Wartungs- und Serviceaktivitäten vor Ort.
TKMS und der Marinebereich von ST Engineering haben heute eine Absichtserklärung unterzeichnet, um die Errichtung eines gemeinsamen Service- und Wartungszentrums in Singapur zu prüfen. Die Vereinbarung vertieft die bestehende Partnerschaft der beiden Unternehmen und dient dem Ziel, die Einsatzbereitschaft der von der Republic of Singapore Navy (RSN) und anderen internationalen Nutzern betriebenen U-Boote langfristig zu sichern.
Die Absichtserklärung wurde durch Oliver Burkhard, CEO TKMS, und Tan Leong Peng, Präsident des Geschäftsbereichs Marine bei ST Engineering, unter Anwesenheit von Boris Pistorius, Verteidigungsminister von Deutschland, und Chan Chun Sing, Verteidigungsminister von Singapur, im Rahmen eines Ministerbesuches unterzeichnet.
TKMS ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Marineindustrie und Lieferant der 218SG-U-Boote der RSN samt zugehörigem Trainingssystem. TKMS und TKMS Singapore Pte. Ltd. arbeiten derzeit gemeinsam mit dem Marinebereich von ST Engineering an einem Auftrag zur Wartung der U-Boote der 218SG-Klasse über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Oliver Burkhard, CEO von TKMS, erklärt: „Die Zusammenarbeit mit ST Engineering ist ein starkes Fundament, um die Einsatzbereitschaft der U- Boote der Republic of Singapore Navy sowie anderer Marinen, die U-Boote von TKMS betreiben, langfristig zu sichern. Durch die Bündelung unseres Fachwissens mit den Werftkapazitäten und der Service-Expertise von ST Engineering schaffen wir ein leistungsfähiges Wartungs- und Service- Netzwerk in Singapur – zum Nutzen der RSN und unserer internationalen Partner.“
TKMS hat die lokale Gesellschaft TKMS Singapore Pte. Ltd. gegründet, um die RSN und ST Engineering bei Wartungs- und Serviceaktivitäten zu unterstützen. Im Rahmen der Absichtserklärung werden beide Unternehmen gemeinsame Möglichkeiten zu Überholungen, Instandsetzungen, logistischer Unterstützung, Modernisierungen und Änderungsaufträgen für Marinen ausloten, die künftig TKMS-U-Boote betreiben werden.
Mit diesem Schritt stärken TKMS und ST Engineering ihre Position als zuverlässige Service- und Wartungspartner für moderne U-Boot-Technologien im asiatisch-pazifischen Raum. Für die Zukunft beabsichtigen beide Unternehmen, ihre Service- und Wartungsleistungen auch der Deutschen Marine und anderen internationalen Betreibern von TKMS-U-Booten anzubieten.

Berlin, 19.03.2026. -
- Haushaltsausschuss billigt nächsten Schritt auf dem Weg zur Beschaffung von vier Fregatten im Rahmen des Projekts MEKO® A-200 DEU.
- Vorvertrag für das Projekt wurde Ende Januar zwischen TKMS und dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) unterzeichnet.
- Die Lieferung der Fregatten ab Ende 2029 dient der zeitgerechten Erfüllung der NATO-Forderungen für die U-Boot-Jagd.
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hat die Verlängerung des Vorvertrags für das Projekt MEKO® A-200 DEU gebilligt. Dies stellt einen wichtigen Schritt zur Beschaffung von vier TKMS-Fregatten zur Stärkung der U-Boot-Jagd-Fähigkeit der Deutschen Marine dar.
Die Verlängerung des Vorvertrags ermöglicht es TKMS weiterhin, Fertigungskapazitäten bei Unterauftragnehmern und Lieferanten zu reservieren und darüber hinaus Material, Anlagen und Geräte zu bestellen, während die Vorbereitungen für einen endverhandelten Bauvertrag laufen. Die notwendigen Zwischenschritte, die formelle Vertragsgestaltung und die Vorbereitung der parlamentarischen Befassung sollen nun zeitnah umgesetzt werden.
Die von TKMS entwickelte Fregatte MEKO® A-200 hat sich international bewährt und bietet eine hervorragende Lösung, um die Fähigkeiten der Deutschen Marine zur U-Boot-Jagd zeitnah zu stärken.
TKMS und das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) haben Ende Januar einen Vorvertrag für das Projekt MEKO® A-200 DEU unterzeichnet. Der Vorvertrag dient dazu, die Ablieferung des ersten Schiffes bis Ende 2029 zu ermöglichen und zentrale vorbereitende Maßnahmen einzuleiten.
17.03.2025 -Copenhagen,
Everllence has been awarded Smartship Software Type Approval Certification (TAC) and Smart Service Supplier recognition by Bureau Veritas Marine & Offshore (BV) for its PrimeServ Assist services, confirming compliance with the requirements for the SMART(MH3) additional class notation.
SMART(MH3) is an optional class notation awarded by BV to vessels equipped with advanced digital technologies that enhance operational efficiency, safety, maintenance strategies and decision‑making, effectively classifying vessels as ‘augmented ships’.
With this recognition, Everllence can significantly shorten the pathway for BV-classed vessels seeking SMART(MH3) additional class notation. The SmartShip software Type Approval covers approximately 80% of the required verification, validation and documentation, leaving only vessel‑specific elements to be completed by the shipowners to achieve full class approval.
Scope of Certification
The certification was granted as part of the classification of two newbuilds built for Wah Kwong Maritime Transport.
As part of the approval process, BV reviewed and audited Everllence’s:
- CEON cloud platform supporting PrimeServ Assist
- PrimeServ Assist monitoring and advisory service for both two‑stroke and four‑stroke engines
- Two‑stroke Remote Operation Centres, with four‑stroke capabilities to follow.
Alex Gregg-Smith – President, Marine & Offshore at Bureau Veritas – said: “This approval reflects the growing role of class-recognised digital solutions in strengthening vessel reliability and operational performance. Everllence’s certification demonstrates how remote monitoring and smart systems can be effectively incorporated into Bureau Veritas’ SMART(MH3) framework, giving shipowners confidence to advance digitalisation while supporting their objectives for safety, performance and optimised maintenance.”
Hare Ram Sah – General Manager, Venture Marine Services, Wah Kwong Group – said: “We are proud to have played a connecting role – bringing the maker, class and stakeholders together to achieve this milestone. By translating vessel data into clear, visual insights and a shared operational view, the system helps crew and shore-based teams make faster, more informed decisions while driving practical improvements in efficiency and safety."
Raymond Siu – Head of Sales, PrimeServ, Hong Kong – said: “We would like to acknowledge the valuable contribution of Wah Kwong as a close and long‑standing ship-management partner in the region. Throughout this certification and approval process with Bureau Veritas, Wah Kwong collaborated closely with our local team to facilitate coordination with stakeholders and streamline procedural requirements. This recognition not only reinforces Everllence’s position as a leading maritime engine designer and manufacturer, but also strengthens the public credibility of our digital solutions in supporting the safe and reliable operation of customer vessels.”
Stig Holm – Head of Marine & Power, Digital & Academies, Denmark – Everllence, said: “The digitalisation of the maritime world is accelerating and customer interest from Wah Kwong helped drive this initiative with Bureau Veritas. SMART(MH3) additional class notation enables shipowners to document their use of a class-approved Smart System, making vessel operation more efficient and timely while minimising off-hire. It also positions Everllence as a leader in maritime digitalisation as the very first engine designer and manufacturer, and the first engine designer and manufacturer to receive Smartship Software Type Approval Certification from Bureau Veritas.”
About Bureau Veritas
Bureau Veritas is a world leader in inspection, certification, and laboratory testing services with a powerful purpose: to shape a world of trust by ensuring responsible progress. With a vision to be the preferred partner for customers’ excellence and sustainability, the company innovates to help them navigate change.

Bremen, 13.03.2026 -
On 13 March 2026, the 78.20-metre ODISEA departed Germany to embark on her maiden voyage. Built under the project name ACE 21, this confident and contemporary Lürssen combines exceptional lifestyle features with true go-anywhere capability.
Lürssen has successfully delivered more than 20 sub-80-metre yachts since the turn of the millennium – roughly a third of all Lürssens built during this period. This is, however, the very first time the German shipyard has partnered with multi-award-winning British studio RWD on both the exterior and interior design.
“The collaboration between RWD and Lürssen has been driven by mutual respect, the client's vision and a shared ambition for excellence,” says RWD. “The result is a yacht that speaks to quiet confidence, considered design and truly elegant liveability.”
ODISEA's silhouette is one of quiet strength, with a vertical bow and purposeful lines that balance clarity with sophistication. Expansive glazing dissolves traditional architectural boundaries, flooding her interior with natural light and extending sightlines uninterrupted to the horizon.
Her interiors are bright, welcoming and perfectly suited to a home at sea. Natural tones, soft woods and pale marble define a palette that is understated yet warm. Organic textures and subtle transitions replace embellishment, while curated artworks and layered finishes introduce depth and vibrancy, a direct expression of RWD's philosophy of considered, family-oriented living.
One of ODISEA's most striking features is the Beach House: a glass-encased lounge on the main deck that opens on three sides via three-metre sliding doors, connecting directly to the al fresco deck and its teak-lined pool. Engineered and constructed in-house, the Beach House exemplifies Lürssen's rare capability to develop and realise large and complex glass structures.
Further amenities include a foredeck sports court adaptable for basketball, pickleball, yoga or pilates; and a sundeck that transforms effortlessly from an open-air retreat to an enclosed skylounge, complete with Jacuzzi, bar, fire pit and dining for up to 20 guests. Dual outdoor cinemas, a wellness retreat and a dedicated water sports area with diving and fishing facilities complete the brief.
Every yacht we build asks something new of us,” says Peter Lürssen. “Working with RWD on ODISEA allowed us to push new boundaries in both engineering and arrangement. The result is a yacht designed entirely around modern life at sea. She is a proud addition to our fleet."
As standard for all modern Lürssens, ODISEA has been fitted with a compact exhaust with a patented SCR system to significantly reduce NOx emissions. The Owner’s Build Team was led by Owner’s Representative Dan Robsham of Mariner Technical Services who stated, “It was a pleasure to work with the Lürssen and RWD Teams during the design and build of this amazing yacht.”
Düsseldorf / Hamburg, 02.03.2026 -
Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall hat die Übernahme von NVL, dem militärischen Bereich der Unternehmensgruppe Lürssen, abgeschlossen. Nach der Ankündigung im September 2025 und der Unterzeichnung des Kaufvertrags im Oktober 2025 hat der Konzern nun alle kartellrechtlichen Freigaben zum Erwerb der Naval Vessels Lürssen (NVL B.V. & Co. KG, Bremen-Vegesack) und all ihrer Töchter erhalten. Der Übergang erfolgte zum 1. März 2026. Zur Höhe des Kaufpreises hatten beide Parteien Stillschweigen vereinbart.
Mit dieser bedeutenden strategischen Akquisition schafft Rheinmetall ein deutsches Systemhaus für die Entwicklung und Fertigung hochmoderner Marineschiffe und Küstenwachboote sowie von autonomen maritimen Überwassersystemen. Rheinmetall baut sein Portfolio in der Domäne See damit weiter aus und manifestiert seine Position als umfassender Anbieter für Verteidigungstechnologie in Deutschland und Europa.
Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG: „Wir freuen uns über den erfolgreichen Abschluss der Transaktion.“ Bereits zur Bekanntgabe der Pläne erläuterte er: „Rheinmetall wird künftig zu Lande, zu Wasser, in der Luft und im Weltraum ein relevanter Akteur sein und entwickelt sich damit zum Domänen-übergreifenden Systemhaus. Mit der Verbindung der Rheinmetall- und NVL-Kompetenzen schaffen wir einen leistungsfähigen Komplettanbieter für hochmoderne Überwasserschiffe. So erzeugen wir gemeinsames Wachstum und ermöglichen eine starke Positionierung unseres Konzerns in der Domäne See. Gleichzeitig leisten wir einen substanziellen Beitrag zur Stärkung der maritimen Verteidigungsfähigkeiten Deutschlands und der NATO-Partnerstaaten.“
Die aktuelle Konfliktlage zeigt, dass es auch im maritimen Bereich immer mehr auf militärische Durchsetzungsfähigkeit ankommt. Dem massiv steigenden Bedarf der Seestreitkräfte und den steigenden Budgets für die Beschaffung will Rheinmetall mit leistungsfähigen Systemlösungen entsprechen, die über eine hochmoderne digitale Infrastruktur verfügen und das komplette Spektrum abdecken – von der Plattform über die Elektronik bis hin zu den Sensoren und Effektoren.

Lemwerder, 02.03.2026 -
Wir schlagen ein neues Kapitel in unserer Werftgeschichte auf: Mit Stolz präsentieren wir ARUBY, unsere allererste Serienyacht. Das 70-Meter-Konzept (ca. 1.770 GT) schließt die Lücke zwischen unseren vollindividuellen Meisterwerken und hocheffizienten Plattformen.
In unserer nun 25-jährigen Partnerschaft mit dem preisgekrönten Studio Reymond Langton Design haben wir jahrzehntelanges Kunden-Feedback und praxiserprobte Ingenieurskunst in ein revolutionäres „Ready-to-build“-Konzept übersetzt.
Stärke trifft auf Handwerkskunst
Inspiriert von ihrem Namensgeber, dem Rubin, steht ARUBY für immense Stärke und Langlebigkeit. Durch unsere erstklassige Handwerkskunst wird diese Basis zu einem anspruchsvollen, maritimen Meisterwerk veredelt. Eigner genießen die individuelle Hingabe und kompromisslose Qualität, für die unsere Werft bekannt ist, kombiniert mit einem reibungslosen Weg zur eigenen Yacht. Eine robuste Konstruktion und unsere umfassenden After-Sales-Programme garantieren zudem eine langfristige Wertbeständigkeit (Lifecycle Support).
Der beschleunigte Weg zur Traumyacht
„ARUBY ist unsere Antwort auf den Wunsch moderner Eigner nach höchster Qualität ohne die typischen Entwicklungszeiten“, erklärt Till von Krause, unser Sales Director Yacht. Da die bewährte Plattform bereits vorentwickelt ist, entfallen Monate der Planungszeit. Zukünftige Eigner können die Komplexität eines eigenen Neubau-Teams umgehen, behalten aber die volle gestalterische Freiheit im Interieur, für die wir weltweit berühmt sind.
„New Luxury“: Raum für Privatsphäre und Entspannung
ARUBY etabliert einen Lebensstil, der konsequent auf Autonomie und Diskretion setzt. Smarte Self-Service-Optionen und effiziente, aber im Hintergrund agierende Crew-Routen maximieren die Privatsphäre.
- Die Eignersuite (90 m²): Ausgestattet mit zwei privaten Balkonen, Arbeitszimmer und einem zentralen Badezimmer mit freistehender Wanne und Meerblick.
- Gäste & Charter: Fünf Kabinen auf dem Unterdeck sowie eine 24 m² große VIP-Suite auf dem Brückendeck. Die vielseitigen Layouts sind ideal für Familien, Business oder als High-ROI-Charteryacht.
- Beach Club & Entertainment: Ein 2,4 x 5,2 Meter großer Pool führt hinab zum großzügigen Beach Club mit ausklappbaren Plattformen, Gym und Spa. Auf dem Brückendeck lädt eine tiefergelegte Lounge mit Feuerstelle zum Open-Air-Kino ein.
Zukunftssichere Performance
Technisch ist die ARUBY ein Kraftpaket an leiser Effizienz. „Jede technische Entscheidung bei ARUBY folgt einem Prinzip: Performance with purpose“, fasst unser COO Björn Schlüter zusammen.
- Flüsterleise Effizienz: Ein „Future-Fuel“-ready Diesel-Elektrik-Antrieb mit Pod-System und fünf Hauptmotoren (je ca. 650 kW) garantiert einen extrem ruhigen und vibrationsarmen Betrieb.
- Batteriespeicher & Raumgewinn: Ein 150-kWh-Batteriepaket sorgt für emissionsfreie Ruhe vor Anker. Der einstöckige Maschinenraum maximiert zudem das Volumen für die luxuriösen Gästebereiche.
- Leistung: Unser effizientes, schlankes Rumpfdesign ermöglicht eine komfortable Reisegeschwindigkeit von 12,5 Knoten und eine Höchstgeschwindigkeit von 16 Knoten.
Mit ARUBY beweisen wir eindrucksvoll, dass unsere bewährte „Best Practice“-Plattform das ultimative Fundament für Ihren maßgeschneiderten, zukunftssicheren Traum auf See ist.
Forschung, Entwicklung und Innovation sind essenzielle Bausteine, um die Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Branche in Deutschland langfristig zu sichern. Das Maritime Forschungsprogramm ist dabei ein zentrales und attraktives Förderinstrument, mit dem Unternehmen gezielt bei der Entwicklung innovativer maritimer Technologien und Lösungen unterstützt werden.
Gemeinsam laden der VSM, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie der Projektträger Jülich (PtJ) zu einer Online‑Informationsveranstaltung zum Maritimen Forschungsprogramm ein.
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich über die Fördermöglichkeiten im Rahmen des Maritimen Forschungsprogramms informieren möchten. Besonders freuen wir uns über die Teilnahme von Unternehmen, die bislang wenig oder keine Erfahrung mit dem Programm gesammelt haben und einen Einstieg erwägen.
Im Rahmen der Veranstaltung erwarten Sie:
- eine kompakte Vorstellung des Maritimen Forschungsprogramms inklusive seiner Förderschwerpunkte,
- ein Überblick über den Ablauf der Förderung von der Antragstellung bis zum Verwendungsnachweis
- ein Praxisbericht aus einem Unternehmen, das bereits im Maritimen Forschungsprogramm gefördert wird und eigene Erfahrungen aus der Antragstellung und Projektdurchführung teilt
- die Möglichkeit Fragen direkt an den Projektträger und das Ministerium zu stellen
Format: Online-Veranstaltung
Termin: 12. Mai 2025, 10:00 – 11:00 Uhr
Zielgruppe: Werften, Zulieferer, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Technische Dienstleister und weitere Interessierte
Bitte melden Sie sich unter folgendem Link für die Veranstaltung an: https://vsm.de/de/veranstaltung/online-informationsveranstaltung-zum-maritimen-forschungsprogramm
Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Zugangsdaten zum Online-Meeting erhalten Sie einige Tage vor Beginn der Veranstaltung per Mail.
Falls Sie Fragen an den Projektträger und/oder das BMWE haben, können Sie uns diese gerne auch bereits vor der Veranstaltung zusenden.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen informativen Austausch.
Mit freundlichen Grüßen
VSM – Verband für Schiffbau und Meerestechnik e. V.
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Projektträger Jülich (PtJ)
Das Fraunhofer IGP und die Maschinenbaufakultät laden herzlich zur Tagung »Maritime Produktionstechnik« ein.
Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen rund um Konzeption, Fertigungsverfahren, KI, Robotik und Digitalisierung, die die Produktion und Maintenance maritimer Strukturen nachhaltig verändern. Gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wollen wir praxisnahe Lösungen diskutieren und neue Impulse für eine zukunftsfähige maritime Industrie setzen.
Die Tagung wird vom 7. bis zum 8. Oktober 2026 in Rostock am Fraunhofer-Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik (IGP) stattfinden.

Berlin 08.04.2026 -
Das Maritime Forschungsprogramm unterstützt fortlaufend maritime Innovationen, die jedoch eine modernisierte Forschungsinfrastruktur benötigen. Deswegen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie den Förderimpuls InfraBoost ins Leben gerufen. Dieser soll in erster Linie zeitkritische und strategisch relevante Investitionen ermöglichen, damit Deutschland seine internationale Wettbewerbsfähigkeit wahrt.
Das enorme Interesse daran zeigt, wie groß der Infrastrukturbedarf der maritimen Branche ist. Innerhalb eines nur dreiwöchigen Antragszeitraums wurde ein Investitionsvolumen von 130 Mio. Euro in über 130 Vorhaben beantragt. Im Rahmen des verfügbaren Budgets von 17 Mio. EUR wurden 19 Vorhaben zur Förderung ausgewählt und nach 6 Wochen beschieden.
Dazu gehört auch das Vorhaben WaveShallow der TU Berlin. Ziel des Vorhabens ist die Realisierung eines leistungsfähigen Wellenerzeugers für Flachwasserbedingungen sowie zugehöriger Messtechnik. Flachwasserszenarien sind charakteristisch für die Nord- und Ostsee sowie weite Küstenareale der Weltmeere und unabdingbar bei Untersuchungen zur Interaktion von Wellen und Schiffen beziehungsweise Offshore-Anlagen. Prof. Dr.-Ing. el Moctar, der an WaveShallow arbeitet, betont insbesondere die schnelle Umsetzung von InfraBoost: „Uns ist in dieser Hinsicht keine vergleichbare Fördermaßnahme bekannt. Dass der Prozess von der Antragstellung bis zum Förderbescheid weniger als sieben Wochen in Anspruch nahm, ist zweifellos rekordverdächtig.“
Alle ausgewählten Einzelvorhaben, mit einer Laufzeit von unter einem Jahr, haben eine hohe Relevanz für maritime Anwendungen und Potenzial für zukünftige maritime Forschung. So auch das Vorhaben MariFSi, welches den bestehenden Wasserumlaufkanal der Universität Duisburg-Essen aufwertet. Neben verbesserten Messsystemen, die bei Slamming-Versuchen erforderlich sind (s. Bild), wird ein Wellenerzeuger eingebaut, um Fluid-Struktur-Wechselwirkungen zu untersuchen. „InfraBoost ermöglicht die Modernisierung der bestehenden Forschungsinfrastruktur, wodurch wir zum technischen Fortschritt auf dem Gebiet der Schiffs- und Offshoretechnik beitragen“, meint Dr.-Ing. Neugebauer von MariFSI.
Weitere Informationen und Vorhabenvorstellungen finden Sie auf dem LinkedIn-Kanal sowie der Projektübersicht des Maritimen Forschungsprogramms.
Autorin: Lara Ludwig, Projektträger Jülich

Hamburg, 12.03.2026 -
DNV hat im Auftrag der European Maritime Safety Agency (EMSA) die mehrjährige Studie „Safety of hydrogen for use in ships“ abgeschlossen. Ergebnis sind ein Abschlussbericht sowie ein unverbindliches Leitliniendokument. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die Sicherheit wasserstoffbetriebener Schiffe bereits im technischen Design verankert werden muss. Sie empfiehlt sekundäre Einhausungen für alle wasserstoffführenden Komponenten – auch auf offenen Decks.
Wasserstoff entwickelt sich zu einer Kraftstoffoption für die Schifffahrt, eine breite Marktdurchdringung wird jedoch Zeit benötigen. Die Studie zeigt, dass sich die Gefährdungen von Wasserstoff deutlich von denen anderer alternativer maritimer Kraftstoffe wie LNG unterscheiden. Bereits kleine Leckagen können schnell zündfähige Gaswolken bilden. In Kombination mit der geringen Zündenergie von Wasserstoff und den Herausforderungen bei der Lecksuche ergibt sich ein erhöhter Bedarf an zusätzlichen technischen Sicherheitsbarrieren an Bord, insbesondere im Hinblick auf Leckagemanagement und Schutzsysteme.
Cristina Saenz de Santa Maria, Interim CEO Maritime bei DNV, sagt:
„Wasserstoff hat das Potenzial, als Schiffskraftstoff eingesetzt zu werden, bringt jedoch sicherheitsrelevante Risiken mit sich. Mit der Entwicklung neuer Kraftstofftechnologien müssen robuste Sicherheitsprinzipien von Beginn an integriert werden. Dafür sind neue Denkansätze, eine frühzeitige Einbindung in das Design sowie eine enge Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette erforderlich – bei gleichzeitiger konsequenter Fokussierung auf die Sicherheit der Seeleute.“
Aufgrund seiner hohen Entflammbarkeit und der niedrigen Lagertemperaturen in verflüssigter Form führt Wasserstoff zudem zu neuen arbeitsbedingten Gefährdungen für Seeleute. Besatzungen müssen daher gezielt geschult werden, um die spezifischen Risiken beim Einsatz von Wasserstoff als Schiffskraftstoff zu erkennen und zu beherrschen. Unterstützt werden sollte dies durch klare Betriebsverfahren und Sicherheitsmanagementsysteme, ergänzt durch menschliches Verhalten und eine gelebte Sicherheitskultur als zusätzliche Ebene der Risikokontrolle.
Linda Hammer, Principal Consultant bei DNV und Hauptautorin der Studie, erklärt:
„Die Studie zeigt, dass die Sicherheit wasserstoffbetriebener Schiffe auf technischen Sicherheitsbarrieren basieren muss. Robuste Eindämmungssysteme, sekundäre Einhausungen und automatisierte Schutzsysteme bilden dabei die erste Ebene. Dies trägt sowohl der Geschwindigkeit Rechnung, mit der Wasserstoffvorfälle eskalieren können, als auch den begrenzten Möglichkeiten der Detektion und Reaktion nach einer Freisetzung – insbesondere in komplexen maritimen Umgebungen.“
Zur Zusammenarbeit mit der Industrie ergänzt Hammer:
„Wir schätzen die Möglichkeit, diese Studie für EMSA durchgeführt zu haben, ebenso wie die Unterstützung durch Industriepartner während des gesamten Prozesses, und begrüßen die weitere Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden und der Industrie in den nächsten Arbeitsschritten.“
Die vollständige EMSA-Studie zur Sicherheit von Wasserstoff als Schiffskraftstoff ist hier verfügbar.

Bremen, 14.04.2026 -
Die Seenotretter haben den Bau eines Prototyps für eine neue Seenotrettungskreuzer-Klasse zum Einsatz in Nord- und Ostsee in Auftrag gegeben. Das gut 26 Meter lange Spezialschiff wird nach neuesten Erkenntnissen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) gebaut. Der hochmoderne Neubau soll im Laufe des Jahres 2028 abgeliefert und in Dienst gestellt werden. Die Seenotretter werden ihn auf „auf Herz und Nieren“ erproben, bevor die DGzRS über Folgeneubauten entscheidet. Bereits vertraglich vereinbart ist mit der Bauwerft, der SET Schiffbau- und Entwicklungsgesellschaft Tangermünde, eine Option auf ein Schwesterschiff.
Basierend auf Einsatzerkenntnissen mit den im Dienst befindlichen Seenotrettungskreuzern, haben erfahrene Vor- und Rettungsleute sowie Inspektoren der DGzRS die Details des neuen Seenotrettungskreuzer-Typs in bewährter Netzspanten-Aluminiumbauweise festgelegt. Gemeinsam mit dem Oldenburger Ingenieurbüro HB Hunte Engineering wurden im umfangreichen Entwicklungsprozess auch alle Linien des Rumpfes optimiert.
Der neue 26,1-Meter-Seenotrettungskreuzer erhält einen Deltarumpf mit breitester Stelle am Heck und schlankem Wulstbug. Dieser verlängert die Wasserlinie, verbessert die Wasserverdrängung und reduziert Spritzwasser. Im Versuchstank der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt (HSVA) haben umfangreiche Tests am Modell stattgefunden, mit sehr guten Ergebnissen.
Das Hauptdeck steigt Richtung Bug leicht an, ohne Stufe. Mehr Platz auf dem Vorschiff und hinter dem Aufbau erleichtern die Rettungsarbeiten und die Zusammenarbeit mit Hubschraubern. Eine weitere augenfällige Neuerung ist ein vollständig abgetrennter und auch getrennt zu betretender Behandlungsraum für Schiffbrüchige und Verletzte.
Der Neubau wird eine neunköpfige Stammbesatzung haben, von der je vier Seenotretter ständig auf Wache sind. Er erhält kein Wohndeck, aber zwei Doppelkammern mit Behelfskojen sowie Messe und Pantry, zum Beispiel für kurzzeitige Übernachtungen in anderen Häfen und beim Liegen auf Seeposition. Dadurch bleibt an Bord viel Platz, der neu aufgeteilt werden kann.
Auf dem Brückendeck sind ein Außenfahrstand zum Manövrieren unter besonderen Bedingungen und zwei Innenfahrstände vorgesehen. Klappbare Spezialsitze mit Bedienelementen ermöglichen es dem Vormann, von derselben Position aus im Stehen oder Sitzen zu fahren. Spezialsicherheitsglas, seitliche Fußraumfenster und Außenkameras für ein ständiges virtuelles Gesamtbild aus der Vogelperspektive sorgen für beste Rundum- und Übersicht. Die achteren Brückenplätze (Maschinist und Einsatzleiter vor Ort = On-Scene Co-ordinator, OSC) werden etwas erhöht gebaut, damit die gesamte Besatzung beste Sicht auf die See hat.
Das Tochterboot mit Aluminiumrumpf wird dem neuen 8,4-Meter-Seenotrettungsboot ähneln. Es wird erstmals jetgetrieben sein. Im Vergleich zur auf Spezialtrailern eingesetzten 8,4-Meter-Klasse sind zusätzlich ein überdachter Außenfahrstand und Crewsicherungen auf dem Achterdeck vorgesehen. Die Rettung Schiffbrüchiger unmittelbar aus dem Wasser erfolgt über eine Bergungsplattform am Heck.
Am Dienstag, 14. April 2026, hat die DGzRS den Bauauftrag für SK 43 mit TB 47 samt einer Option auf SK 44 mit TB 48 (DGzRS-interne Bezeichnungen) mit der zur Heinrich-Rönner-Gruppe gehörenden SET Schiffbau- und Entwicklungsgesellschaft Tangermünde unterzeichnet. Überzeugt hat die Werft mit ihrer Expertise im Aluminiumschiffbau. Sie hat große Erfahrung im Bau von Spezial-, Behörden und Forschungsschiffen für Nord- und Ostsee sowie von Weser-, Elb- und Hafenfähren.
Wie die gesamte satzungsgemäße Arbeit der DGzRS, werden auch die Neubauten ausschließlich durch freiwillige Zuwendungen vieler Menschen aus dem ganzen Land finanziert, ohne jegliche staatlich-öffentliche Mittel zu beanspruchen. Wer sich auf besondere Weise für die Seenotretter engagieren möchte, kann dafür sorgen, dass der eigene Name bei jedem Einsatz an Bord mitfährt.

Emden, 30.03.2026 -
Das Team der Emder Werft und Dock GmbH (EWD) hat in den vergangenen Wochen einmal mehr seine Kompetenz beim umfangreichen Umbau von Schiffen bewiesen. Die Norderney-Fähre „Frisia IV“ geht nach umfangreiche Modernisierungsarbeiten im Dock der Emder Werft jetzt wieder in den Insel-Verkehr zwischen Norddeich und Norderney. Die Reederei Norden-Frisia hat an Bord das Gastronomie-Konzept umgestellt. Dafür wurde das 2002 fertiggestellte Schiff im Inneren nahezu komplett entkernt.
Für ein neues Selbstbedienungskonzept wurde der rund 700 Quadratmeter große Salon nahezu komplett entkernt. „Wir haben gemeinsam mit Partnerfirmen den Bereich moderner eingerichtet. Neben einer neuen Kühltheke und neuen Arbeitsarmaturen hat der Bereich ein neues Wanddekor und neue Bodenbeläge erhalten“, erklärt EWD-Projektleiter Friedrich Maas.
„Herausforderungen sind für uns tägliche Praxis – und wir meistern sie mit Erfahrung und Weitblick. Das neue Konzept und die Modernisierung unterstreichen die zeitgemäße Ausrichtung unserer Reederei. Sichere und komfortable Schiffe sind dabei unser klarer Anspruch, den wir gemeinsam mit starken und kompetenten Partnern wie EWD und den weiteren beteiligten Firmen konsequent verfolgen“, so Michael Garrelts, technischer Inspektor der Reederei Norden-Frisia nach Abschluss der Arbeiten.
Innerhalb von nur sechs Wochen mussten die Arbeiten im Salon, aber auch technisch notwendige Überholungen an Bord der „Frisia IV“ abgeschlossen sein. „Das war zwar ein anspruchsvoller Zeitplan, aber dank eines guten Zusammenspiels aller beteiligten Firmen und Partner, haben wir dieses Projekt für unseren Kunden termingerecht abgeschlossen“, sagt Friedrich Maas.
Die „Frisia IV“ ist bereits die dritte Fähre, die innerhalb weniger Wochen bei EWD festmacht. Anfang des Jahres lagen bereits die „Frisia III“, die „Frisia XI“ in einem der Emder Schwimmdocks. Die „Frisia X“ folgt in den nächsten Wochen für die Klasseerneuerung.
Kiel, 18.03.2026 -
GERMAN NAVAL YARDS freut sich, die erfolgreiche Unterzeichnung eines Vertrags für den Bau des Yachtkaskos einer beeindruckenden Superyacht von über 100 Metern Länge bekanntzugeben.
Der Yachtkasko wird im Auftrag der renommierten deutschen Werft Abeking & Rasmussen (A&R) gefertigt, die international für ihre Expertise im Bau maßgeschneiderter Superyachten anerkannt ist.
Das Projekt umfasst die Konstruktion eines Rumpfs aus Stahl, während die Aufbauten aus Aluminium gefertigt werden.
Dieses Projekt verdeutlicht nicht nur die enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen GNY und A&R, sondern auch ihre herausragende Fähigkeit, anspruchsvollste Vorhaben innerhalb der globalen Yachtbauindustrie erfolgreich zu realisieren.
Parallel dazu schreiten die Arbeiten an der 114 Meter langen Superyacht ELF im überdachten Dock von GNY voran. Unterstützt durch modernste Infrastruktur und ein Team hochqualifizierter Fachkräfte setzt die Werft ihre Expertise im Luxus-Yachtbau ein, um sicherzustellen, dass jedes Detail höchsten Qualitätsstandards gerecht wird.

Rostock/Basel, 12.03.2026 –
Die NEPTUN WERFT hat in Basel in der Schweiz die Viking Eldir offiziell an Viking übergeben. Die technische Übergabe des Flusskreuzfahrtschiffes durch die Projektleitung hatte bereits zuvor in Lelystad in den Niederlanden stattgefunden.
„Die NEPTUN WERFT freut sich, mit der Viking Eldir ein weiteres Schiff aus der erfolgreichen Longship-Serie für die Reederei Viking abzuliefern“, sagt NEPTUN WERFT-Geschäftsführer Stephan Happe bei der Ablieferung in der Schweiz.
Mit 190 Gästen wird die 135 Meter lange Viking Eldir Routen entlang Rhein, Main und Donau befahren. Sie ist mit einem Hybridsystem aus diesel-elektrischem Antrieb und einem Batteriesystem ausgestattet. Damit werden Lastspitzen abgefangen und erheblich Treibstoff eingespart.
Hamburg, 09.03.2026
Actemium Hamburg hat für die HADAG eine moderne Ladeinfrastruktur für Hybrid‑ und vollelektrische Fähren am Anleger St. Pauli realisiert. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt für die maritime Energiewende im Hamburger Hafen.
Grüne Energie für den Hamburger Hafen: Actemium realisiert Ladeinfrastruktur für E‑Fähren der HADAG
Im Auftrag der HADAG hat Actemium Hamburg gemeinsam mit den Projektpartnern AUG.PRIEN und VAHLE eine zukunftsweisende Ladeinfrastruktur für Hybrid‑ und vollelektrische Fähren im Hamburger Hafen realisiert. Am Anleger St. Pauli entsteht damit ein zentraler Baustein für die maritime Energiewende und den klimafreundlichen öffentlichen Nahverkehr auf dem Wasser.
Herzstück des Projekts ist eine leistungsstarke und hochflexible Infrastruktur, die speziell auf die besonderen Anforderungen des Hafenbetriebs ausgelegt ist. Die Lösung kombiniert einen hochwassersicher aufgeständerten Mittelspannungscontainer an der Hafenkante mit einem auf der schwimmenden Pontonanlage installierten Niederspannungscontainer. Ein bewegliches Stromschienensystem ermöglicht es, die Fähren unabhängig von ihrer Liegeposition zuverlässig zu laden.
Die Ladeinfrastruktur ist auf wechselnde Wasserstände, Gezeiten und Sturmfluten ausgelegt und erfüllt höchste Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit. Mit einer Gesamtleistung von bis zu 4 MW ist die Anlage bereits heute für den wachsenden Bedarf vorbereitet und perspektivisch auf den vollelektrischen Betrieb von bis zu zehn Fähren ausgelegt.
Actemium Hamburg verantwortete das Projekt als Generalunternehmen – von der Planung über Bau und Installation bis hin zur Programmierung und Automatisierung der Ladevorgänge. In enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten entstand so eine skalierbare, zukunftssichere Lösung für eine emissionsarme Mobilität im Hamburger Hafen.