Leckstabilität ist machbar
BMVI und VSM kämpfen gemeinsam für höhere Schiffssicherheitsstandards
Untersuchung zur Leckstabilität von Fahrgastschiffen abgeschlossen.
Hamburg Februar 2015: Aufgrund von spektakulären Havarien mit Personenschaden, wie z.B. der „Costa Concordia“, wird von der UN Seeschifffahrtsorganisation (International Maritime Organization – IMO) eine Erhöhung des Sicherheitsniveaus von Fahrgastschiffen angestrebt. Der Schwerpunkt der regulatorischen Entwicklung liegt derzeit bei der Revision des erforderlichen Unterteilungsindex R, mit dem die Überlebensfähigkeit von Schiffen bei Kollision und Grundberührung / Strandung besser als bisher sichergestellt werden soll.
Da die auf diesen Feldern stark vertretene deutsche Schiffbau- und Schiffbauzulieferindustrie von Regeländerungen betroffen ist, und um einen substanziellen Beitrag zur Entwicklung von praxisgerechten, internationalen Sicherheitsstandards zu leisten, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eine umfangreiche Untersuchung der unterschiedlichen Transportaufgaben, Schiffstypen und Designkonzepte beauftragt.
Der Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V. hat in enger Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsunternehmen die hierfür notwendigen, beispielhaften Validierungsrechnungen für Fahrgastschiffe und personentragende Spezialschiffe durchgeführt.