VSM Verbandsnachrichten 58. Ausgabe

VSM Verbandsnachrichten 58. Ausgabe

Liebe Leserinnen und Leser,

das war eine engagierte Regierungserklärung der Bundeskanzlerin im Deutschen Bundestag zum Europäischen Rat vergangene Woche. Natürlich hatte Frau Merkel zum Brexit Stellung zu nehmen - einen Kommentar dazu erspare ich Ihnen, zu viel schon gibt es dazu zu lesen und alles verschlägt einem die Sprache. Zum Glück dreht sich die europäische Zusammenarbeit nicht nur um das UK-Drama. Auch Industriepolitik ist ein wichtiger Tagesordnungspunkt: Wie finden wir gemeinsame europäische Antworten auf die Herausforderungen durch China oder auch andere Wirtschaftsräume? 

Sehr klar Position bezog die Kanzlerin zu einer weiteren Frage, die für die deutsche Schiffbauindustrie aktuell erhebliche Bedeutung hat und künftig haben wird: Wie passt es zusammen, dass wir gemeinsam Sicherheit und Verteidigung in Europa und im Rahmen der NATO organisieren wollen, aber bei der Zusammenarbeit mit schwierigeren internationalen Partnern allein rein deutsche Bewertungsmaßstäben gelten lassen? Die Sozialdemokraten, die in vielen Politikfeldern für eine engere und tiefere europäische Zusammenarbeit stehen, verweigern den Rüstungsexport nach Saudi-Arabien kompromisslos. Davon sind auch Lieferungen englischer und französischer Firmen betroffen, obwohl die entsprechenden Ausfuhrgenehmigungen ihrer Regierungen vorliegen. Doch ohne grünes Licht auch für relativ geringe Zulieferungen aus Deutschland ist das Gesamtprojekt blockiert.

Franzosen und Engländer sind sicher keine verantwortungslosen Kriegstreiber. Sie sind allerdings davon überzeugt, mehr Einfluss auf die Politik Saudi-Arabiens nehmen zu können, wenn man so weit wie möglich kooperiert und den Dialog aufrecht hält. Soll Deutschland etwa die alleinige, ultimative Expertise zur Bewertung der komplizierten Beziehungs- und Konfliktstrukturen im Nahen Osten für sich beanspruchen? Zu Recht warnt die Kanzlerin vor moralischer Überheblichkeit und vor Kompromissunfähigkeit. Man kann kein guter Europäer und kein guter Bündnispartner sein und gleichzeitig stur den eigenen Stiefel durchziehen, frei nach dem Motto, am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Damit wird jeder Europa-Enthusiasmus als hohle Phrasendrescherei entlarvt. „Die Wahrheit ist immer konkret.“ Ob die Kanzlerin mit diesem Zitat von Lenin die Genossen überzeugt? Der Europa-Wahlkampf hat noch gar nicht richtig begonnen. Man darf gespannt sein.

 

Viel Spaß beim  Lesen

Dr. Reinhard Lüken

(VSM-Hauptgeschäftsführer)

 

Inhaltsverzeichnis

Forschung & Entwicklung

GeMaX

Aktuelles

Industrie-News

Aufträge/Ablieferungen

Information zu Mitgliedern

Inhaltsverzeichnis / Aktuelles
VSM begrüßt neue Mitglieder

Wir freuen uns, unser neues Mitglieder begrüßen zu dürfen:

Auf eine gute Zusammenarbeit!

Inhaltsverzeichnis / Aktuelles
Termine

Wichtige Branchentermine auf einen Blick!

 

29. März 2019

VSM-Seminar Update Vergaberecht 2019 - Die Vergabe öffentlicher Aufträge - Verfahren Rechtschutz Praxistipps | VSM, Hamburg

1. April 2019

VSM Vorstandssitzung | VSM, Hamburg

2. – 3. April 2019

16th Hamburg Offshore Wind Conference 2019 | DNV GL, Hamburg

8. – 11. April 2019

Seatrade Cruise Global | Miami, USA

24. – 25. April 2019

19.Tagung Schweißen in der maritimen Technik und im Ingenieurbau | GSI SLV, Hamburg

9. April 2019

VSM Akademie-SeminarVergaberecht Spezial - Ausschlussgründe im Vergabeverfahren und Reaktionsmöglichkeiten der Unternehmen | VSM, Hamburg

8. – 9. Mai 2019

8. Zukunftskonferenz Wind & Maritim | Lokschuppen im Stadthafen, Rostock

13. Mai 2019

VSM Mitgliederversammlung 2019 | Hotel Atlantic Kempinski, Hamburg

14. Mai 2019

VSM Jahrespressekonferenz 2019 | VSM, Hamburg

16. Mai 2019

VSM FG Technische Dienstleister | Neptun Ship Design, Rostock

17. Mai 2019

VSM FG Binnen- und Küstenschiffbau | Caterpillar, Warnemünde

17. Mai 2019

VSM AK Innenausbau  | VSM, Hamburg

19. Mai 2019

VSM FG Binnen- und Küstenschiffbau |

22. – 23. Mai 2019

11. Nationale Maritime Konferenz | Friedrichshafen/ Bodenseekreis

 

Inhaltsverzeichnis / Aktuelles
SAVE THE DATE: 2nd BuyBlue - September 10, 2019

Dear Business Partners, Ladies and Gentlemen,

Getting to know each other quickly: In order to strengthen the cohesion of Europe's maritime value chain and to promote contact between German suppliers and service providers and European shipyards and shipping companies, the German Shipbuilding and Ocean Industries Association (VSM) and the German Maritime Export Initiative (GeMaX), under the umbrella of the Shipyards’ & Maritime Equipment Association (SEA EUROPE), organized the Speeddatingevent „Buy Blue“ for the first time in 2017.

Due to the very positive response of the 100 participants and multiple requests, we would like to repeat this event this year: On 10 September 2019.
The second "Buy Blue" will take place at the Empire Riverside Hotel Hamburg

For more information please visit: www.vsm.de/de/2ndBuyBlue

Inhaltsverzeichnis / Aufträge/Ablieferungen
Spektrum of the Seas: Emsüberführung

Nach einem Tag Schleppfahrt auf der Ems hat das neu gebaute Kreuzfahrtschiff „Spectrum of the Seas“ am 21. März die Nordsee erreicht. Gegen Mitternacht habe der lange Ozeanriese das Emssperrwerk bei Gandersum im Kreis Leer passiert, teilte der niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft (NLWKN) mit. Am Morgen machte das Schiff im niederländischen Hafen Eemshaven fest.

Das 169.300 BRZ große Kreuzfahrtschiff bietet Platz für 4.284 Passagiere. Wie die Schwesterschiffe Quantum of the Seas, Anthem of the Seas und Ovation of the Seas verfügt der jüngste Neubau über der gläserne North Star, den Surfsimulator Flow Rider sowie den Skydiving-Simulator Rip Cord. Neu ist ein Bungee-Trampolin am Heck des Schiffes, auf dem die Passagiere ein Virtual-Reality-Headset tragen, um in unterschiedliche Erlebniswelten einzutauchen.

Die MEYER WERFT arbeitet derweil noch an zwei weiteren Kreuzfahrtschiffen, die noch in diesem Jahr abgeliefert werden: Im Baudock I ist der Bau der Spirit of Discovery für die britische Reederei Saga Cruises bereit in der Endphase, im Baudock II entsteht die Norwegian Encore, die im Herbst 2019 fertiggestellt wird.

Die MEYER WERF hat zurzeit ein Auftragsvolumen von 12 Kreuzfahrtschiffen. Dieses Auftragsbuch reicht bis Ende 2023 und ist damit das größte, das die MEYER WERFT je hatte.

 

www.meyerwerft.de

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NEPTUN liefert Schiffe an Viking River Cruises

Rostock, 19. März 2019 | Die NEPTUN WERFT in Warnemünde war am Dienstag einer von drei Schauplätzen eines europaweiten Taufevents. Zeitgleich erhielten an der Warnow, in Basel (Schweiz) und in Brunsbüttel jeweils zwei von insgesamt sechs neu gebauten Flusskreuzfahrtschiffen der schweizerischen Reederei Viking River Cruises ihre Namen. Zwei Schiffe sind bereits an die Reederei übergeben worden, die Über-gabe der anderen Schiffe erfolgt in den nächsten Wochen. Die NEPTUN WERFT wird somit die sechs Flusskreuzliner vertragsgemäß zu Beginn der Saison an Viking River Cruises abgeliefert haben. Die je 135 Meter langen Schiffe der Viking Longship Class waren 2017 in Auftrag gegeben worden. Die zwei am Werftstandort getauften Schiffe fahren künftig unter den Namen „Viking Sigyn“ und „Viking Ullur“. Sie werden wie die anderen vier Neubauten auf Europas großen Flüssen wie Rhein und Donau eingesetzt.

Zur Taufe am Ausrüstungskai in Warnemünde hatten sich Vertreter von Viking River Cruises und der NEPTUN WERFT sowie zahlreiche Mitarbeiter des Schiffbaubetriebes eingefunden. Über einen Großmonitor waren die zwei anderen Tauforte zugeschaltet. NEPTUN-Geschäftsführer Manfred Ossevorth weilte zur Schiffstaufe in Basel, dem Hauptquartier von Viking River Cruises in Europa. Das Flusskreuzfahrtunternehmen arbeitet seit fast zehn Jahren mit der NEPTUN WERFT zusammen. Bisher sind über 60 Schiffe der Viking-River-Flotte auf der Werft gebaut worden. „Die jüngsten Neu-bauten bestätigen einmal mehr, dass die NEPTUN WERFT weltweit zu den führenden Herstellern in dieser Schiffbau-Sparte zählt“, sagte Geschäftsführer Ossevorth. „Neben der anspruchsvollen Fertigung von Maschinenraum-Modulen für seegängige Kreuz-fahrtschiffe wird der Bau von Flusskreuzlinern und anderen Spezialschiffen wie etwa Gastankern in Zukunft ein bedeutendes und prägendes Geschäftsfeld der Werft sein.“

Die NEPTUN WERFT baut und liefert innerhalb der MEYER-Gruppe, zu der neben der MEYER WERFT auch MEYER TURKU in Finnland gehört, komplexe Maschinenraum-Module für Hochsee-Kreuzfahrtschiffe. In Warnemünde ist derzeit das Maschinenraum-Modul für ein neues Schiff der Reederei Carnival Cruise Line im Bau. Voraussichtlich im Mai wird das schwimmfähige Modul über die Ostsee nach Turku überführt. Aktuell umfasst das Auftragsbuch der MEYER-Gruppe 22 Kreuzliner. Um künftig die heraus-fordernden Aufgaben in Rostock zu bewältigen, werden 2019 zusätzlich 100 Jobs entstehen. Zahlreiche der ausgeschriebenen Arbeitsstellen in der Qualitätssicherung, Arbeitsvorbereitung und Fertigung sowie im Bereich Transport und Logistik konnten bereits besetzt werden. Weiterhin gesucht werden insbesondere Industriemeister. Gegenwärtig beschäftigt die NEPTUN WERFT 600 Mitarbeiter sowie über 1.200 Mitarbeiter von Fachfirmen wie Elektriker und Innenausbauer. Jobangebote unter www.meyercareer.com.

www.neptunwerft.de

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LNG-betriebenes Forschungsschiff „ATAIR“ erstmals in seinem Element

Kiel / Berne, 28.02.2019 | Das weltweit erste mit LNG-betriebene Vermessungsschiff „ATAIR“ ist nach 16 Monaten Bauzeit in Kiel aufgeschwommen. Das Schiff wird im Auftrag des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) gebaut. Generalunternehmer ist die FASSMER Werft. Rumpf und Aufbauten sowie Teilbereiche der Ausrüstung wurden bei GERMAN NAVAL YARDS KIEL ausgeführt. Das Forschungsschiff soll künftig zur Wracksuche und Unterwasservermessung eingesetzt werden.

Besonders innovativ ist der Antrieb. So wird die „ATAIR“ statt des üblichen Diesels sogenanntes Liquefied Natural Gas (LNG) verwenden. Dieses Gas ist als Treibstoff wesentlich klimafreundlicher. Der LNG-Antrieb gilt als Zukunftstechnologie der Schifffahrt.

Harald Fassmer, Geschäftsführer der FASSMER Werft, sagte: „Der Bau des Schiffes ist sehr komplex und ein Großteil der Ausrüstungsarbeiten liegt noch vor uns. Ich bin daher froh, dass wir diesen Meilenstein pünktlich erreicht haben. Schon Mitte März ist die Überführung des Schiffes zur FASSMER Werft vorgesehen, wo die Installations- und Ausbauarbeiten in allen Gewerken nahtlos fortgeführt werden.“

Jörg Herwig, Geschäftsführer der GERMAN NAVAL YARDS KIEL, sagte: „Wir sind sehr stolz darauf, dass GERMAN NAVAL YARDS KIEL erneut unter Beweis stellen konnte ein komplexes und technisch anspruchsvolles Schiff im Zeit- und Kostenrahmen zu bauen. Gerade wenn es sich um eine Neuentwicklung handelt, ist das Aufschwimmen ein besonders emotionaler Moment.“ Zudem lobte Herwig die „außergewöhnlich enge Zusammenarbeit“ mit der FASSMER Werft. „Wir ziehen an einem Strang, und genau das kommt der Qualität des Schiffes zugute.“

Der Neubau soll nach erfolgreichem Abschluss aller Erprobungen im Frühjahr 2020 an das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie ausgeliefert werden.

www.fassmer.de

www.germannaval.de

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FSG liefert sechsten RoRo Neubau für SIEM

Flensburg, 14.03.2019 | Am Donnerstag, 14. März 2019 wurde bei der Flensburger-Schiffbau-Gesellschaft ein weiteres Ro-Ro Schiff an SIEM übergeben. Es wird am Montag die Werft verlassen. Es ist das sechste Schiff, das die FSG in den vergangenen drei Jahren an SIEM geliefert hat, und baugleich zu dem Schwesternschiff „ALF POLLK“ ist.

Die „MARIA GRAZIA ONORATO“ wird an Moby Lines Europe verchartert und im Mittelmeer auf den Routen nach und von Sardinien und Sizilien eingesetzt werden. Zusammen mit ihrem Schwesternschiff „ALF POLLAK“ gehören sie zu den neuesten und modernsten Ro-Ro Fähren im Mittelmeerraum. Beide Schiffe können bis zu 310 Sattelanhänger aufnehmen und haben eine Kapazität von 4076 Lademetern.

Die Hauptparameter der neuen Ro-Ro Fähre:
Länge: 209,79 m
Breite: 26,00 m
Tragfähigkeit: 11.900 t
Tiefgang: 6,45 m
BRZ: 32 887
Spurmeter: 4076
Hauptmaschine: 2 x MAN 8L48/60CR

Zurzeit baut die FSG 2 weitere Ro-Ro Fähren für SIEM, Ablieferung 2019 und 2020.

www.fsg-ship.de

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„BLACK SHARK“ in Sicht

Rendsburg / Kiel, 20. Februar 2019 | Im Zeitplan: Am Mittwoch, den 20. Februar 2019, feierte die NOBISKRUG Werft die Kiellegung des Neubauprojekts M/Y „BLACK SHARK“. Mit der feierlichen Zeremonie wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein zur geplanten Ablieferung im Frühjahr 2021 termingerecht erreicht.

Als erste Veranstaltung des Jahres fand die Kiellegung bei NOBISKRUGs Schwesterwerft in Kiel, dem Bauplatz der 77 m Superyacht, statt. Eröffnet wurden die Feierlichkeiten mit einer herzlichen Begrüßungsrede von Holger Kahl, Geschäftsführer von NOBISKRUG, gefolgt von einer Ansprache von Imperials CEO Evgeniy Kochman. Die Firma Imperial fungierte im Projekt „BLACK SHARK“ als Broker. Zudem begleitet sie die gesamte Bauzeit als Eignervertretung und Bauleitung.

In seiner Rede betonte Herr Kochman seine Begeisterung darüber, bereits an einer zweiten 70-Meter-plus-Yacht mit einer deutschen Werft zusammenzuarbeiten und sagte hierzu: „Wir freuen uns, wieder mit unserem geschätzten Partner NOBISKRUG zu kooperieren. Das Projekt „BLACK SHARK“ ist für uns in zweierlei Hinsicht ein wichtiger Meilenstein: Zum einen ist es das erste Imperial-Schiff, das in enger Zusammenarbeit mit Winch Design und Sinot Yacht Architecture & Design entworfen wurde, zum anderen ist es unser erstes Superyacht-Projekt, welches wir von der Kiellegung bis zur Ablieferung öffentlich darstellen dürfen. Mit dem Projekt „BLACK SHARK“ möchten wir, gemeinsam mit NOBISKRUG, einen Einblick in unsere Branche ermöglichen und veranschaulichen, wie exklusive Kreationen entstehen und dabei auch die Menschen zeigen, die diese Projekte verwirklichen. Wir werden also nicht nur eine spannende 77-Meter-Superyacht enthüllen, sondern auch ein Gefühl für ihre Entstehung vermitteln, wie es noch nie zuvor gezeigt wurde!“

Die Kiellegungsfeier markiert immer einen wichtigen Meilenstein im Entstehungsprozess einer jeden Yacht. Neben der eigentlichen Platzierung der ersten Sektion eines Schiffes am Bauplatz, beinhaltet die Zeremonie auch, dass der Yachteigner eine Münze reicht, welche unter dem Kiel platziert wird. Neben dem symbolischen Start der Rumpfmontage soll diese maritime Tradition dem Schiff sowie dem Kapitän und seiner Besatzung stetiges Glück auf See bescheren. Kurz vor der Fertigstellung der Superyacht wird die Münze wieder entnommen und an den Besitzer als Glücksbringer zurückgereicht.

Ebenso belegt die Kiellegung auch den erreichten Stand der geltenden Regularien für das Schiff.

Ganz der Philosophie von NOBISKRUG folgend, mit Innovation die bestehenden Grenzen in Konstruktion und Bau von Superyachten immer überschreiten zu wollen, verspricht das Projekt „BLACK SHARK“ genau diesen Ansatz zu versinnbildlichen: Mit dem dynamischen, imposanten Exterieur des renommierten britischen Studios Winch Design und einem schlanken, modernen Interieur von Sinot Yacht Architecture & Design macht M/Y „BLACK SHARK“ ihrem Namen alle Ehre.

Die Superyacht besticht durch ihre charakteristische, unkonventionelle Stevenkontur. Ausgestattet mit zwei luxuriösen Tenderbooten, einem großzügigen Whirlpool an Deck, drei Decks mit beeindruckendem Interieur und einem großen Beach Club- und Spa-Bereich, ist besonders hervorzuheben, dass die Superyacht unter den neuen IMO Tier-3-Vorschriften sowie dem Red Ensign Group Yacht Code Teil A gebaut wird.

„Mit zwei so bemerkenswerten Designerteams und einem erfahrenen Superyacht-Managementunternehmen freuen wir uns sehr, dieses maßgeschneiderte Projekt realisieren zu dürfen“, kommentiert NOBISKRUGs Geschäftsführer Holger Kahl den Yachtneubau und fügt hinzu: „Genau aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, unsere Werkstore zu öffnen und exklusiven Zugang hinter die Kulissen zu gewähren. Normalerweise findet der Fertigungsprozess einer Superyacht immer infolge strenger Geheimhaltungsauflagen stillschweigend und gut verhüllt statt. Daher begrüßen wir diese besondere Gelegenheit umso mehr, unsere Innovationen und Prozesse mit der Öffentlichkeit teilen zu können.“

www.nobiskrug.com

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Taufe des ersten Ubootes vom Typ 218SG für die Republik Singapur

Kiel, 18. Februar 2019 | Eines der modernsten diesel-elektrischen Uboote der Welt wurde am 18. Februar auf der Werft von thyssenkrupp Marine Systems in Kiel getauft. Das Boot bekam den Namen Invincible. Dies ist ein weiterer wichtiger Meilenstein im laufenden Uboot-Programm für die Republik Singapur. Prof. Ivy Ng, Ehefrau von Dr. Ng Eng Hen, Verteidigungsminister der Republik Singapur, taufte das Boot in Anwesenheit von hochrangigen Vertretern der Regierung von Singapur und der Marine. An der Feier nahmen darüber hinaus auch hochrangige deutsche Vertreter sowie solche von thyssenkrupp und von Zulieferern teil. Nach Fertigstellung des Baus und der Ausrüstung wird die Invincible intensiv getestet, bevor sie 2021 übergeben wird.

Dr. Ng Eng Hen, Verteidigungsminister der Republik Singapur: „Diese neuen Uboote sind das Ergebnis jahrelanger Erfahrung und hoher Expertise aus Deutschland und Singapur. Sie zeugen von unseren freundschaftlichen und wachsenden Beziehungen zu Deutschland im Verteidigungsbereich. In enger Zusammenarbeit mit unserer Defence Science and Technology Agency begutachtete die Marine der Republik Singapur das Design der Uboote, bevor sie gemeinsam mit thyssenkrupp Marine Systems im Detail entwickelt wurden. Ich freue mich über die Zusammenarbeit und die Leistungen der singapurischen und deutschen Industrie.”

Dr. Rolf Wirtz, CEO von thyssenkrupp Marine Systems: „Wir sind stolz darauf, diesen wichtigen Schritt im Leben eines Bootes gemeinsam mit unseren Partnern aus Singapur gehen zu können. Das erste Boot des Typs 218SG ist der Start einer neuen Generation von Ubooten. Sie verfügen über eine ganze Reihe an herausragenden Fähigkeiten und werden damit zu einem entscheidenden strategischen Vorteil für Singapur und seine Marine.“

Die Invincible ist das erste in einer Serie von vier Booten des Typs 218SG. Der Vertrag für die ersten beiden Uboote wurde 2013 unterzeichnet und der Vertrag für das zweite Los im Jahr 2017. Nach der Übergabe der Invincible im Jahr 2021 soll das zweite Uboot im Jahr 2022 geliefert werden. Die Boote drei und vier sollen ab 2024 folgen. Das Design der Boote ist auf eine niedrige Signatur ausgelegt. Durch die außenluftunabhängige Antriebsanlage („Air-Independent Propulsion“ oder „AIP“) können die Boote länger unter Wasser bleiben. Darüber hinaus verfügen sie über zahlreiche maßgeschneiderte Lösungen und neue Technologien.

DSTA und thyssenkrupp Marine Systems untersuchen ‘Additive Manufacturing’ für Uboote

Vor der Taufe des ersten Ubootes der Invincible-Klasse der Republik Singapur unterzeichneten Singapurs Defence Science and Technology Agency und thyssenkrupp Marine Systems in Kiel ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Zusammenarbeit bei neuen Technologien wie etwa dem sogenannten ‚Additive Manufacturing‘ und der Datenanalyse für Marineanwendungen.

Im Rahmen der Vereinbarung werden DSTA und thyssenkrupp Marine Systems die Verwendung des ‚Additive Manufacturings‘ als innovative, kostengünstige Methode zur Herstellung von Uboot-Bauteilen untersuchen. Beide Parteien werden beim Design, beim Engineering und bei der Ertüchtigung von Komponenten zusammenarbeiten, die mit ‚Additive Manufacturing‘ hergestellt wurden. Diese können im Verlaufe des Projekts auf Ubooten der Republik Singapur getestet werden.

Tan Peng Yam, Chief Executive der DSTA: „In dieser Ära des schnellen Wandels ist Kooperation der Schlüssel zur Nutzung neuartiger Technologien. Wir freuen uns darauf, unsere Expertise und die von thyssenkrupp Marine Systems im Bereich ‚Additive Manufacturing‘ zusammenzubringen.”

Dr. Rolf Wirtz, CEO von thyssenkrupp Marine Systems: „Diese Initiative ist ein Paradebeispiel für unser Innovationsverständnis: We are engineering. tomorrow. together. Mit der Absichtserklärung können wir in Kiel mit ‚Additive Manufacturing‘ hergestellte Teile unter realen Bedingungen testen. Dies ist ein großer Vorteil für uns.”

Hauptdaten des Ubootes vom Type 218SG
Gesamtlänge: ungefähr 70 m Verdrängung: ungefähr 2.000 Tonnen Besatzung: 28
Antrieb: Diesel-elektrisch in Kombination mit AIP

www.thyssenkrupp-marinesystems.com

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MAN rüstet weltweit erstes Großcontainerschiff auf LNG-Antrieb um

Kopenhagen, 06.03.2019 | MAN Energy Solutions hat einen Vertrag zur Umrüstung eines 15.000-TEU-Containerschiffs der weltweit führenden Linienreederei, Hapag-Lloyd, auf Dual-Fuel-Betrieb unterzeichnet. Das weltweit einzigartige Pilotprojekt sieht die Umrüstung eines vorhandenen und bislang mit Schweröl betriebenen MAN B&W 9S90ME-C-Motors auf einen MAN Dual-Fuel-ME-GI-Motor mit Gaseinspritzung vor. Der umgerüstete Motor kann mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden. Das Containerschiff MV SAJIR bedient üblicherweise eine Route von Asien nach Nordeuropa über den Suezkanal.

Wayne Jones, Chief Sales Officer und Mitglied des Vorstands bei MAN Energy Solutions, erläutert: „Es handelt sich um ein wegweisendes Pionierprojekt, mit dem MAN Energy Solutions einmal mehr seine führende Position auf dem Feld der LNG-Retrofits von Viertakt- und Zweitaktmotoren unter Beweis stellt. Die Umrüstung eines Containerschiffs dieser Größenklasse ist nicht nur eine Weltpremiere mit starker Signalwirkung für den ganzen Markt, sondern ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Umsetzung der maritimen Energiewende.“

Die Ertüchtigung der Zweitaktmotoren für den LNG-Betrieb ermöglicht erhebliche Emissionsreduzierungen. So kann der CO2-Aussstoß um 15 bis 20 Prozent und der Schwefeldioxid- und Partikelausstoß um mehr als 90 Prozent sinken.

„Mit der Umrüstung der „Sajir“ sind wir die erste Reederei weltweit, die ein Containerschiff dieser Größenordnung auf LNG-Antrieb umstellt“, sagt Richard von Berlepsch, Managing Director Fleet Management bei Hapag-Lloyd. „Es ist also ein bis dato einmaliger Pilot durch den wir hoffen, für die Zukunft zu lernen und Wegbereiter für Umrüstungen von Großschiffen auf diesen alternativen Treibstoff zu sein.“

Die Umrüstung wird im Jahr 2020 während eines Dock-Aufenthaltes des fünf Jahre alten Schiffs erfolgen. Wayne Jones: „Wir bieten eine voll integrierte Komplettlösung an. Dazu gehört auch ein System zur Gasversorgung der Haupt- und Hilfsmotoren von MAN Cryo und ein 300-bar-Hochdruck-Pumpen-Verdampfersystem von MAN Energy Solutions.“

MAN Energy Solutions hat den Brenngasspezialisten Cryo AB im Jahr 2015 übernommen und vollständig in sein Geschäft integriert. Unter der Marke MAN Cryo bietet das Unternehmen Systeme zur Lagerung, Verteilung und Handhabung von Flüssiggasen an.

Das aktuelle Projekt setzt eine Reihe von wegweisenden Retrofit-Projekten fort, die mit dem Umbau der „Wes Amelie“ der Reederei Wessels im Jahr 2017 begann. Das 1.036-TEU-Containerschiff war ursprünglich mit einem Dieselmotor MAN 8L48/60B ausgestattet. Durch die Umrüstung auf MAN Dual-Fuel-51/60DF-Aggregate konnten die im Betrieb der „Wes Amelie“ entstehenden Emissionen deutlich reduziert werden. Das Schiff erfüllt sowohl die Tier-II- als auch die Tier-III-Emissionsvorgaben der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO).

Die Maritime Energiewende
Die Umrüstung der MV SAJIR ist Teil der von MAN Energy Solutions vorangetriebenen Initiative „maritime Energiewende“. Dieser Begriff fasst die umfangreichen Aktivitäten des Unternehmens zur Unterstützung einer klimaneutralen Schifffahrt zusammen.

Abgeleitet von der deutschen Energiewende aufdem Strommarkt, thematisiert die Initiative den Handlungsbedarf zur Reduktion von Emissionen in der Schifffahrt. Nach Auffassung von MAN Energy Solutions kann eine maritime Energiewende nur über die Dekarbonisierung der Kraftstoffe gelingen. Die Etablierung von emissionsarmen Gasen wie LNG als Schiffstreibstoffe ist daher ein erster, wichtiger Schritt. Dem muss mittelfristig der Umstieg auf klimeneutrale e-Fuels folgen. MAN Energy Solutions setzt sich für ein gemeinsames Vorgehen von Schifffahrtsindustrie und Politik ein, um Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur voranzutreiben.

Die im Jahr 2016 nach COP 21 gestartete Initiative findet seither breite Unterstützung in Schifffahrt und in der Politik.

www.man-es.com

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Erster IMO Tier III-konformer Hafenschlepper mit MAN 175D-Motor ausgerüstet

Kopenhagen, 14.02.2019 | MAN Energy Solutions hat den Auftrag zur Lieferung des Motors für einen neuen Hafenschlepper in Spanien erhalten. P&O Reyser wird den 27 Meter langen Neubau in ATT-Bauweise (Asymmetric Tractor Tug) mit 75 Tonnen Pfahlzug im Hafen von Barcelona betreiben. Er wird voraussichtlich ab Mitte 2020 in Dienst gestellt.

Der Schlepper wird mit 2 × IMO Tier III-kompatiblen MAN 12V175D MM-Motoren mit einer Leistung von je 2.220 kWm ausgerüstet. Die Motoren treiben FPP-Azimutpropeller an und liefern gleichzeitig den Strom für die Winden und für die Einrichtungen zur Brandbekämpfung an Bord des Schleppers. Die Motoren werden in Übereinstimmung mit den Klassifizierungsregeln der Lloyds Register Society geliefert.

Lex Nijsen, Leiter Viertakt-Marine bei MAN Energy Solutions, führte aus: „Der MAN 175D-Motor verfügt über eine wachsende Anzahl an Referenzen in verschiedenen Segmenten, und ich freue mich, dass wir Vertrauen in einem so wichtigen Marinesegment aufbauen konnten. In diesem speziellen Fall wurde unser Antriebspaket wegen seiner kompakten Standfläche, seiner kraftstoffeffizienten Leistung und wegen des flexiblen Konstruktionsansatzes des SCR-Layouts ausgewählt. Dieser Auftrag passt auch gut zu unserer Absicht, zunehmend ein Anbieter von kompletten Antriebslösungen zu werden.“

Die Motoren und das dazugehörige SCR-Abgasnachbehandlungssystem werden an die Drydocks World-Dubai-Werft geliefert, die den Schiffbau direkt von der neuen MAN 175D-Fertigungsstätte von MAN Energy Solutions in Frederikshavn (Dänemark) übernimmt.

„Dies ist ein wichtiges Projekt für die gemeinsamen Ressourcen von P&O Reyser, P&O Maritime und Drydocks World-Dubai. Unsere Entscheidung für MAN Energy Solutions und unser Vertrauen in diesen Partner passt zu unser Vision von maritimer Spitzentechnologie“, erläuterte Rado Antolovic, CEO und Leiter der Maritime Services Division von DP World.

Es handelt sich hierbei um den ersten IMO Tier III-konformen Hafenschlepper für P&O Maritime und um den ersten Hafenschlepper für den Einsatz im Mittelmeerraum gemäß IMO Tier III, MARPOL Anhang VI.

„MAN Energy Solutions und P&O Maritime arbeiten seit zwei Jahren zusammen, um einen modernen Schlepper zu entwickeln, der den strengen Umweltanforderungen für einen Einsatz im Hafen von Barcelona entspricht“, erklärte Iñigo Garcia, Geschäftsführer von P&O Reyser.

Das führende spanische Schiffsdesignunternehmen Cintranaval war ebenfalls beteiligt und brachte sein Know-how aus über 50 Jahren Entwicklung von 300 Schleppern und Offshore-Schiffen ein.

Der MAN 175D-Motor
MAN Energy Solutions hat die Motorenreihe MAN 175D entwickelt, um sein Produktportfolio im maritimen Bereich zu ergänzen und zu vervollständigen. Die 12-Zylinder-Variante des Motors ist mit einer Leistung von 1.500 bis 2.220 Kilowatt erhältlich. Sie wurde für den Antrieb von Fähren, Offshore-Versorgungsschiffen, Schleppern und anderen Arbeitsschiffen optimiert. Andere Marktbereiche, wie Superyachten und militärischer Schiffbau, werden ebenfalls durch zusätzliche, spezielle Modellvarianten bedient. Es handelt sich ferner um einen äußerst umweltfreundlichen Motor, der von Anfang an nach den neuesten und zukünftigen Abgasemissionsanforderungen ausgelegt wurde. Er verwendet ein sehr kompaktes und flexibles SCR-System, das es dem Schiffsentwickler ermöglicht, den an Bord zur Verfügung stehenden Platz optimal zu nutzen.

www.man-es.com

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DNV GL and Metalships & Docks ink class agreement for luxury sailing vessel

Vigo, Spain, 13 February 2019 | DNV GL has been awarded a contract for the classification of the passenger sailing ship Sea Cloud Spirit, built by Metalships & Docks in Vigo, Spain. Representatives from both companies came together in Vigo this week to sign the agreement. Ordered by the Hamburg-based operator Sea Cloud Cruises, the vessel is designed to meet the increasing demand from both independent travelers and the charter market, mainly in the Caribbean and the Mediterranean.

“Sea Cloud Spirit will offer a new level of comfort to sailing cruise passengers. In addition to beautiful views from private balconies, it will have the first elevator ever to be installed on a large sailing ship that will connect its five different decks. DNV GL has unrivalled competence in the passenger ship sector, and both our companies have a long history of working together, so the selection of class was a natural choice,” says Alberto Iglesias, Managing Director at Metalships & Docks.

“We are very pleased that Metalships & Docks has chosen DNV GL as the preferred classification partner for this high-end sailing ship. The yard specializes in the construction of technically sophisticated ships, and we look forward to continuing our close collaboration on this exciting project,” says Torgeir Sterri, Regional Manager West Europe at DNV GL – Maritime.

“Sea Cloud Spirit will become the third addition to our fleet of luxury sailing vessels. She will offer a unique combination of luxury accommodation, technologically advanced amenities and traditional sailing, and we look forward to welcoming our first guests on board in 2020. Knowing that both DNV GL and Metalships & Docks are working on this project, gives us confidence that it will be an outstanding vessel, delivered on time with the highest level of quality and safety,” says Daniel Schäfer, Managing Director of Sea Cloud Cruises GmbH.

Measuring 138m, Sea Cloud Spirit will be equipped with 69 outside cabins, 25 of which will have a private balcony. The vessel is a full three-masted sailing ship, able to carry up to 136 passengers on luxury cruises, with 85 crew members on board. The planning firm Partner Ship Design from Hamburg will be responsible for the design of the ship's interior. Sea Cloud Spirit is scheduled to set sail in the summer of 2020.


Vessel specifications:

  • Length overall: 138m
  • Width: 17.20m
  • Draught: 5.65m
  • Air draught: 57.70m
  • Sail surface overall: 4,000m²
  • No. of sails: 27
  • Propulsion: Sails + diesel-electric engines (2 x 1,700 KW)

www.dnvgl.com

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HAPAG-LLOYD first-ever conversion of large container ship to LNG

Hamburg, March 12, 2019 | TECHNOLOG has already been involved in the pilot project by providing technical consulting services during the preliminary phase of the conversion, such as by coordinating the market-leading system suppliers and selecting the shipyard in which the conversion will be carried out. The Hamburg-based LNG specialists will now also assume responsibility for coming up with the overall conversion design for the Chinese Hudong-Zhonghua Shipbuilding group along with the executing repair yard Huarun Dadong Dockyard (HRDD).

“With our design, we have succeeded in intelligently combining the existing design with additional components, systems and software,” says Hans-Jürgen Voigt, Managing Director of TECHNOLOG. “By allowing LNG to be used as a fuel, this retrofitting will help us to achieve the optimum balance of environmental protection, sustainability and economically efficient operation in the shipping industry. As a demonstrator vessel, the SAJIR will set the benchmark for future conversions of vessels of this size.”

All designs, documents and certificates relevant for the DNV GL classification society will be realised in very close coordination with HAPAG-LLOYD’s Fleet Management or prepared by TECHNOLOG for the conversion yard in the form of specification drawings and production documents.

“With the unprecedented pilot of converting the SAJIR, we hope to pave the way for large ships to be retrofitted to use this alternative fuel,” says Richard von Berlepsch, Managing Director Fleet Management at HAPAG-LLOYD. “Working with TECHNOLOG, we will have a reliable partner at our side for this project.”

A construction supervision team with members from both TECHNOLOG and HAPAG-LLOYD will be on-site at the Shanghai shipyard to monitor the prefabrication of the LNG tanks and the cryogenic gas components as well as the subsequent ship conversion itself.

The demanding and pioneering project that TECHNOLOG is assuming leadership of will set the standard for future conversions of this type in addition to being prepared and executed in a hitherto atypical constellation of a consortium of suppliers. The consortium will be made up of the main suppliers of the components needed for the conversion as well as the Huarun Dadong Dockyard Co., Ltd. repair yard in Shanghai. 

The SAJIR, a 15,000 TEU vessel, is already one of the most energy-efficient ships in the world. As the lead ship in a HAPAG-LLOYD class with 10 sister vessels, the SAJIR will now be converted into an “LNG demonstrator vessel” in order to showcase the potential that this alternative fuel holds for the international shipping industry.

The use of LNG in large container ships such as these has the potential to almost completely (more than 90 percent) eliminate emissions of sulphur and diesel particulate matter in their exhaust gases as well as to reduce emissions of both nitrogen oxides and carbon dioxide by around a third.

By using LNG, the SAFIR can lower its CO2 emissions by 31 percent and thereby have emissions at only half the limit to be introduced in 2025, with the international Energy Efficiency Design Index (EEDI) as the yardstick.

www.technolog.biz

 

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Ship Acoustics and Noise Protection: Project NEPTUNES

Complaints about noise from seagoing vessels at berth are increasingly becoming an environmental issue. To achieve sustainable port development and operations there is a desire to reduce the noise pollution from ships at berth. As this problem concerns ships calling at different international ports, the NEPTUNES (Noise Exploration Program To Understand Noise Emitted by Seagoing ships) project is initiated and intensively accompanied by eleven ports from Europe, North-America and Oceania in order to increase the awareness and support to mitigate noise from seagoing vessels.

Due to its many years of experience in all areas of ship acoustics, industrial acoustics and noise protection, Müller-BBM plays an important role as acoustic specialist in the NEPTUNES project. Within the scope of NEPTUNES acoustic investigations for the Hamburg Port Authority (HPA) and the Port of Rotterdam have been supported by Müller-BBM.

The project especially includes quantification, characterization and classification of the airborne noise emission from individual seagoing ships at berth in ports and best practices for preventing and controlling noise pollution and noise propagation. A noise label is proposed by NEPTUNES which could be used to benefit ships visiting ports based on a specific score.

In order to compare and exchange measurements worldwide, a uniform measurement protocol was developed with the assistance of acoustic specialists from Müller-BBM. The measurement protocol especially combines several valid and proven standards to give a practical recommendation for measuring the sound emissions of ships at berth. Additionally, the protection of residents living near the port area plays an important role and was considered during the project.

The outcomes and deliverables of the project NEPTUNES will be presented in a congress on Thursday 28th of March in Rotterdam. Furthermore, the congress will create a moment to exchange knowledge with participants working in the maritime domain. Please visit the conference website (https://neptunes.portofrotterdamevents.com/) for further details and to sign up for the conference. Further information on the project NEPTUNES can be found on the website www.neptunes.pro.

www.muellerbbm.de

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MAN CEON: Stabile Vernetzung von Maschinen und Echtzeitanalyse von Daten

Augsburg 05.03.2019 | MAN Energy Solutions hat die digitale Plattform MAN CEON vorgestellt. Das System sammelt Betriebs- und Sensordaten, wertet diese aus und ermöglicht eine Echtzeitüberwachung von Schiffs- oder Kraftwerksmotoren, Turbinen oder Kompressoren. Die neue Digitalplattform integriert Daten und Informationen von MAN-Maschinen und ihrer operativen Umgebung und nutzt intelligente Analysetools zur Auswertung und Prognose.

„MAN CEON bildet das Rückgrat des digitalen Servicegeschäfts, das wir entwickeln“, sagt Per Hansson, Head of Digital and Strategy bei MAN Energy Solutions. „All unsere Maschinen, ganz gleich ob Motor oder Turbomaschine, sind mit Hunderten von Sensoren ausgestattet, die ununterbrochen Daten übertragen. MAN CEON erlaubt die effiziente Sammlung, Speicherung und Auswertung dieser Datenmengen. Das System ist skalierbar und darauf ausgelegt, mehrere tausend Schiffe oder Anlagen gleichzeitig zu überwachen und verfügt über eine Datenverarbeitungskapazität, die die vieler großer Social Media Plattformen um ein Vielfaches übersteigt. Zugleich können wir Kundensysteme wie bei einem ‚digital twin‘ bis in die kleinste Subkomponente hinein überwachen und auf Knopfdruck detaillierte Daten liefern. Dabei kommen cloud-basierte Technologien und Algorithmen zum Einsatz, die Probleme automatisch identifizieren und melden. Natürlich erfüllt die Plattform höchste ‚end-to-end‘-Sicherheitsanforderungen.“

MAN Energy Solutions baut eigenes Digitalteam weiter aus
Hinter der Entwicklung von MAN CEON steht das Digitalteam von MAN Energy Solutions. Die Einheit wurde 2016 ins Leben gerufen, um die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle für das Unternehmen voranzutreiben. „Das Digitale wird oft auf eine rein technische Ebene reduziert“, erläutert Hansson. „Tatsächlich ist es vor allem ein kulturelles, ein ‚Mindset‘-Thema. Digital zu denken, bedeutet vor allem, das eigene Geschäftsmodell immer schneller an den Einsatz neuer Technologien anzupassen.“

Ein wachsendes Team von IT-Experten, Softwareingenieuren und Datenanalysten arbeiten inzwischen im Team mit Kundenverantwortlichen und Fachexperten an der digitalen Wertschöpfungskette des Unternehmens, die von der Hardware über die Entwicklung cloudbasierter Plattformen und Front-End-Applikationen bis hin zu Datenanalyse-Lösungen reicht. „Wir werden weiter wachsen“, so Hansson. „Digitale Services, die Analyse von Maschinendaten und der Wandel zur Plattformökonomie sind zentrale Entwicklungsthemen, und wir sind der Schrittmacher.“

MAN CEON optimiert Anlagenverfügbarkeit
Sobald ihre Anlage mit MAN CEON verbunden ist, können Kunden über eine für sie programmierte Web-Applikation via PC oder mobilem Endgerät auf die Plattform zugreifen. Die Daten werden kontinuierlich gesendet und verarbeitet. Dabei gewährleisten eine abgesicherte Datenübertragung und ein mehrstufiges Berechtigungsverfahren bei der Anmeldung höchste Datensicherheit.

Die Betriebsdaten aller über MAN CEON vernetzten Anlagen und Schiffe können in Echtzeit an MAN-Servicecenter übertragen werden. Aus den Service Centern heraus unterstützen MAN-Experten Kunden proaktiv bei der Problemlösung und Wartung. Dabei helfen die Kommunikationsfunktionen von MAN CEON, die Video- und Audio Live-Chats ermöglichen.

„Mit MAN CEON können wir unsere Kunden noch besser bei der täglichen Arbeit unterstützen und die Verfügbarkeit und Effizienz von Anlagen optimieren, ganz gleich, ob es um ein Schiff auf hoher See, ein Kraftwerk oder eine industrielle Anwendung oder eine Ölplattform geht. Wir können auf ungewöhnliche Betriebszustände sofort reagieren und Lösungen anbieten“, sagt Hansson.

www.man-es.com

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LNG containment systems: Finding the way for Type A

27. February 2019 | IMO has defined three basic LNG tank types, in addition to membrane tanks. IMO Type A and Type B tanks are non-pressurized, with Type A employing a prismatic design and full secondary barrier, while Type B tanks have a spherical design with a partial secondary barrier. The Type A design employs longitudinal bulkheads, giving it superior anti-sloshing characteristics. Compared to IMO Type C pressurized tanks generally used on smaller vessels, Type A tanks boast 30-40 per cent greater volume efficiencies, an important feature given the additional space required for LNG as fuel compared to fuel oil.

Earning an A
Torgy started working with LNG in 2005, entering into cooperation with Rolls-Royce in 2008 for the design and production of LNG fuel tank systems, with testing of the Torgy IMO A LNG fuel tank and regasification system pilot plant successfully completed in 2011. Testing was conducted using a composite secondary barrier material to begin with.

“We got the initial General Approval for Ship Application (GASA) statement from DNV GL in 2013 with several comments, and spent some time trying to resolve outstanding issues, but eventually decided to switch from composite to steel for the secondary barrier,” says Sven Halvorsen, CEO of Torgy LNG. “We believed in the system, but test results convinced us to make the switch, and that has proved to be the right choice.” Work on the new solution commenced in 2015, and DNV GL issued a new certificate with the updated GASA statement for the revised design in March 2017.

Navigating transition to an upgraded design
When Torgy decided to switch to alternative materials for the secondary barrier solution in 2015, they worked very closely with DNV GL for final approval. “There was very good cooperation between us; they were constructive and solution oriented, but also uncompromising. I can honestly say we would never have made it without them.”

“We are very pleased to have been able to present Torgy LNG with the updated GASA statement,” says Johan Petter Tutturen, Business Director for Gas Carriers at DNV GL. “The development process has been ongoing for some time and we have cooperated very closely with the team at Torgy LNG to ensure that they have the input they need to meet the GASA requirements. Working with unconventional design solutions is always a rewarding challenge, as they force us to examine and apply our thinking in new ways so that we can be sure that they meet the safety levels set down in the DNV GL rules and other relevant regulations.”

A tank with benefits
“We have had good feedback in general on the system, and from at least two large container-ship owners,” Halvorsen reports. “They appreciate the sloshing barrier feature of the A tank. We are also working with a shipowner looking to use the system in a bunker ship. The A tank is well suited to bunkering, as it offers flexibility and safety together with significantly larger volumes than C tanks.”

There are significant CAPEX and OPEX advantages of using the A tank design for bunkering, Halvorsen says. “We can allow the owner to build a smaller ship at less expense, but with more volume than with a pressurized tank. There are also lower berthing expenses with smaller ships, lower harbour pilot charges, and less fuel consumption.”

“We see the market for our Type A tank as in between the larger membrane design generally used for LNG transport and the pressurized Type C solutions used on smaller vessels. The Type A allows owners to use LNG as a fuel for larger vessels,” says Halvorsen. “Container ships are a primary market, but also cruise ships, car carriers and other deep-sea carriers requiring a larger volume of fuel with tanks under deck.”

Emerging LNG markets
Halvorsen confirms that Torgy has had positive interest from several larger shipowners, primarily those who need an alternative to Type C and membrane solutions. “As a critical step in following up this interest, we are in cooperation with COSCO Shipyard Group to produce a demonstration model and define production parameters. This will give us the verification of the system that we need to begin to convince the first shipowners to install the system,” Halvorsen says.

Like many others, Torgy believed that LNG as a fuel would take off stronger and earlier than it has. “But regulatory drivers have taken hold now, and the transition is picking up speed. LNG infrastructure is also falling into place, so the ‘chicken and egg’ debate is over,” Halvorsen maintains. “The deep-sea market is coming on as well. I have to say that we are optimistic about current and future market development.”

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DNV GL rolls out remote surveys for all vessels

Høvik, Norway, 11 March 2019 | Leading classification society DNV GL announced today that all DNV GL classed vessels are now able to utilize the possibility of remote surveys for some inspections through the Veracity data platform. This means that for a range of surveys, a DNV GL surveyor will not be required to travel to the vessel. Instead, by using an online connection or video streaming link, a dedicated team of remote surveyors can provide support to vessels anywhere in the world with documentation, images, video (streaming or recordings), and input provided by the customer and crew.  

“This is another big step forward in using the power of digitalization and increased connectivity to deliver smarter and more efficient services,” said Knut Ørbeck-Nilssen, CEO of DNV GL – Maritime. “Remote surveys allow us to free up time for our customers, while delivering our services with unparalleled response time. In addition, cutting down on unnecessary travel can result in lower costs, less waiting, and more operational up-time. We’ve had a great response from our customers and support from major flag states, and we are deeply appreciative of the feedback provided to us to make this project a great success.”

More than 1,000 remote surveys were completed in the pilot and scaling up phase by the Direct Access to Technical Experts (DATE) units based in the Maritime Operational Centre in Høvik, alongside units in Hamburg, Singapore, Houston and Piraeus. Technology testing began in 2017, with the first production pilots in June 2018, and now the entire DNV GL fleet is able to take advantage of the service.

The Scorpio Group was one of the first remote survey users: “We saw this as a way to utilize the extensive competence within DNV GL,” said Scorpio Group managing director Francesco Bellusci. “Now we can apply DNV GL’s competence wherever we are, while also involving our own expertise in the process. Remote surveying makes both the process and the expertise mobile.”

“Our technical team and senior management recently met with DNV GL at their Maritime Operational Centre in Høvik and were impressed with the demonstration of the society’s infrastructure and technology to support their remote survey capability,” said John Ramage, Chief Operating Officer of International Registries, Inc. “The Marshall Islands Registry recognizes this is an innovative solution and is pleased to support DNV GL in improving service delivery to our mutual clients,” he concluded.

When a customer makes a survey request through DNV GL’s fleet portal on the Veracity platform, they may, for some survey types, be given the option by the system to choose to carry out the survey remotely. All such survey requests are then evaluated by a remote surveyor to make sure that the survey can be offered remotely. The remote survey regime has been constructed to ensure that the level of assurance is equivalent to an onboard survey.

“We are running the remote surveys through our popular DATE hubs,” said Knut Ørbeck-Nilssen. “This gives us consistency in how the surveys are handled and the ability to offer around the clock service anywhere in the world at exceptional quality levels. In addition, the introduction of electronic certificates for all vessels, which allows us to publish and transmit the survey results immediately, has been pivotal to our successful launch of remote surveys.” 

The types of surveys able to be offered as remote surveys include: occasional surveys that fall between periodical surveys, documentation-based surveys, testing and witnessing systems during normal operation, and surveys not ordered together with annual surveys. Periodical surveys like the annual survey of a vessel are not part of the remote survey programme as they require a surveyor onboard.

www.dnvgl.com

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Zweitaktbereich erhält großen Auftrag für Container-Schiffe

ME-GI-Motoren mit innovativer Pumpen-Verdampfer-Einheit

Kopenhagen, 20.03.2019−Das in Singapur ansässige Unternehmen Eastern Pacific Shipping hat eine Option ausgeübt, die mit einer im November 2017 erteilten Bestellung von fünf 15.000-TEU-Containerschiffen verbunden ist, und weitere sechs Schiffe angefordert. Alle elf bestellten Motoren sind Zweitaktmotoren der Marke MAN B&W.

MAN Energy Solutions berichtet, dass die ersten fünf Motoren konventionelle MAN B&W 11G90ME-C-Motoren mit Gaswäschern sein werden, die ab 2019 und bis 2020 ausgeliefert werden sollen. Die zusätzlichen sechs Einheiten werden als MAN B&W 11G90ME-GI Dual-Fuel-Konfigurationen mit LNG-Betrieb und Lieferterminen zwischen 2020-2022 produziert. Alle elf Neopanamax-Containerschiffe werden bei Hyundai Samho Heavy Industries (HSHI) gebaut.

Bjarne Foldager, Senior Vice President und Leiter des Bereichs Zweitaktmotoren bei MAN Energy Solutions, erläuterte: „Wir freuen uns sehr, dass wir diesen bedeutenden Auftrag in einem so wichtigen Segment und trotz hartem Wettbewerb erhalten haben. Derzeit sind 55 ME-GI-Motoren mit über 265.000 Betriebsstunden im Einsatz. Damit hat sich der ME-GI-Motor zum Industriestandard entwickelt. Ich danke der Eastern Pacific für ihr Vertrauen in unsere Technologie.“

Jeder der sechs ME-GI-Motoren wird mit der neuen Pumpen-Verdampfer-Einheit (PVU) von MAN Energy Solutions ausgestattet, einer innovativen, kostengünstigen Pumpeneinheit zur Versorgung der ME-GI-Motoren mit LNG.

Foldager ergänzte: „Wir sind auch sehr erfreut, dass sich Eastern Pacific für unsere neue Pumpen-Verdampfer-Einheit entschieden hat, die die Installation des Brenngasversorgungssystems deutlich kompakter macht. Neben den reduzierten Kosten und dem geringeren Gewicht bietet die Bestellung von Pumpen-Verdampfer-Einheit und Motor beim gleichen Konstrukteur viele weitere Vorteile, darunter eine einfachere Integration und eine unkomplizierte Installation.“

MAN Energy Solutions berichtet, dass das Unternehmen über 200 ME-GI-Einheiten in seinen Auftragsbüchern hat oder bereits an die Betreiber übergeben konnte. Der Motor verfügt über Referenzen in allen wichtigen Marinesegmenten und kann zu Recht als ausgereifte Technologie angesehen werden. Der ME-GI-Motor setzt nach wie vor den Standard für umweltfreundliche und zuverlässige Antriebstechnik mit nahtloser Umschaltung zwischen Kraftstoffen und Eliminierung von Methanschlupf.

Das Unternehmen gibt auch an, dass es innerhalb seines gesamten Portfolios von Dual-Fuel-Motoren über 250 Verkäufe getätigt hat. Alle Motoren werden mit LNG oder anderen sauberen Kraftstoffen wie LPG und Methanol betrieben. Dies unterstreicht seine Führungsrolle in diesem kritischen Marktsegment.

 

Die Pumpen-Verdampfer-Einheit (PVU)

MAN Energy Solutions hat die Pumpen-Verdampfer-Einheit als standardisiertes, kompaktes und leistungsstarkes Pumpenaggregat für die LNG-Versorgung von MAN B&W Zweitakt-ME-GI-Motoren entwickelt.

Mit der Pumpen-Verdampfer-Einheit wird der Kraftstoff unter Druck gesetzt und verdampft. Dabei erreicht er den exakten Druck und die Temperatur, die von ME-GI-Motoren benötigt werden. Der Gasdruck wird durch die Steuerung des Hydraulikstroms zur Pumpe geregelt. Die separate Steuerung der drei Pumpenköpfe ist vollständig redundant und wird durch ein Steuerungssystem mit Sicherheitsfunktionen und einem hohen Integrationsgrad in den ME-GI-Motor sichergestellt.

Die Maritime Energiewende

MAN Energy Solutions ist davon überzeugt, dass es an der Zeit ist, saubere und dekarbonisierte Lösungen für den Seehandel und den Seeverkehr einzusetzen, die als „Maritime Energiewende“ bezeichnet werden können. Grundsätzlich handelt es sich um den Aufruf des Unternehmens, Emissionen zu reduzieren und Erdgas als bevorzugten Kraftstoff in der globalen Schifffahrt zu etablieren. Es fordert in erster Linie eine globale „Wende zum Gasantrieb“, die von der IMO vorangetrieben wird, und einen gemeinsamen Ansatz der Schifffahrtsindustrie und der Politik im Hinblick auf Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der entsprechenden Infrastruktur.

Mit dem Dual-Fuel-Motoren-Portfolio von MAN Energy Solutions konnten bisher insgesamt nahezu 400 Projekte mit sauberen Kraftstoffen wie LNG und LPG realisiert werden. Dies unterstreicht die führende Position des Unternehmens in diesem kritischen Marktsegment.

Der ME-GI-Motor – der neue Industriestandard

Der erfolgreiche ME-GI-Motor (Gas Injection) von MAN Energy Solutions hat einen neuen Industriestandard für Zweitaktantriebsmotoren an Bord von LNG-Tankern, Containerschiffen und weiteren Schiffstypen gesetzt. Die umweltfreundliche und hocheffiziente Zweitakttechnologie löst zudem das Problem des sogenannten Methanschlupfes.

Mit dem ME-GI-Motor geht die Zweitaktentwicklung noch einen Schritt weiter und kombiniert die herausragenden Eigenschaften einer Mehrstoffverbrennung mit der bekannten Zuverlässigkeit der ME-Motoren von MAN Energy Solutions. Das Diesel-Antriebskonzept verleiht dem ME-GI-Motor seine einzigartige Betriebsstabilität und Effizienz. Dies gilt auch für Last- und Kraftstoffwechsel, bei denen eine stabile Umstellung von Brennstoff auf Gas ohne Kraftstoffeinbußen gewährleistet werden kann. Der ME-GI-Motor nutzt die umweltfreundlichste Technologie im Zweitaktmotorsegment.

Darüber hinaus hat MAN Energy Solution einen ME-LGI-Dual-Fuel-Motor (Liquid Gas Injection) entwickelt, der das Dual-Fuel-Portfolio des Unternehmens erweitert und den Einsatz von nachhaltigeren Kraftstoffen wie Methanol, Ethanol und Flüssiggas (LPG) ermöglicht.

Über Eastern Pacific Shipping

Die Eastern Pacific Shipping Pte. Ltd. (EPS) ist ein branchenführendes, globales Schiffsmanagementunternehmen mit Hauptsitz in Singapur. Die EPS verwaltet eine junge, vielfältige und dynamische Flotte mit einer Gesamttonnage von über 13 Millionen Tonnen. Die Flotte besteht aus Tankern, Massengutfrachtern, Containerschiffen und Transportschiffen für Pkws und Lkws sowie für Gas und chemische Produkte. Sie wird von über 200 qualifizierten Mitarbeitern an Land und 4.600 Seemitarbeitern verwaltet. EPS bietet eine umfassende Palette von internen Schiffsmanagement-Dienstleistungen an. Dazu gehören technische, kaufmännische und operative Dienstleistungen sowie das Zusammenstellen von Schiffsbesatzungen. Mit 30 Neubauten, die in den nächsten Jahren in die Flotte aufgenommen werden, ist die Eastern Pacific Shipping in der Lage, ihre führende Position im Schifffahrtsbereich zu behaupten.

 

https://corporate.man-es.com/de/presse-medien/pressemitteilungen

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Zeppelin bietet Lösungen für neue Emissionsvorschriften in der Binnenschifffahrt

Hamburg, 04.03.2019 | Zeppelin Power Systems wird künftig Cat Marinemotoren anbieten, die den neuen Emissionsvorschriften, der EU Stufe V, für Binnenschiffe (Non-Road Mobile Machinery/NRMM-Verordnung) entsprechen. Diese werden je nach Leistungsbereich unterschiedliche Abgasnachbehandlungslösungen enthalten.

„Die Binnenschifffahrt ist für uns ein sehr wichtiges Segment, das wir auch weiterhin mit unseren marinespezifischen Motoren von Caterpillar bedienen möchten“, erklärt Andreas Schmuck, Head of Sales High Speed Engines, Marine Division, Zeppelin Power Systems. „Deshalb hat es für uns höchste Priorität, unseren Kunden Lösungen zu bieten, die den strengen Anforderungen der neuen Abgasstufe entsprechen, und in die Stufe V-Zertifizierung unserer Marinemotoren zu investieren.“ Zeppelin Power Systems wird die ersten Motoren mit entsprechender Abgasnachbehandlung aus dem Hause Caterpillar Anfang 2020 ausliefern.

Die von der EU initiierte NRMM-Richtlinie gilt seit Januar 2019 für Antriebsanlagen bis 300 kW Leistung. Ab 2020 gelten die verschärften Grenzwerte auch für Motoren mit mehr als 300 kW. Um die Vorgaben zu erfüllen, wird eine Abgasnachbehandlung bei herkömmlichen Verbrennungsmotoren zwingend erforderlich.

Neben dem Vertrieb der Neumotoren bietet Zeppelin Power Systems umfangreiche Serviceleistungen, auf die bereits viele führende Binnenschifffahrtsunternehmen vertrauen – unter anderem maßgeschneiderte Inspektions- und Wartungskonzepte zur Vorbeugung und Früherkennung, die einen zuverlässigen Betrieb der Motoren gewährleisten. Darüber hinaus steht das Caterpillar Händlernetz länderübergreifend 24 Stunden an sieben Tagen die Woche zur Verfügung und bietet Serviceleistungen auf hohem und einheitlichem Niveau.

www.zeppelin-powersystems.com

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Zeppelin Power Systems bietet Reparaturoptionen für Cat Motoren

Hamburg, 18.02.2019 || Zeppelin Power Systems bietet unter dem Namen Cat Repair Options eine Reihe von Reparaturlösungen für Cat Motoren an, die genau auf die Anforderungen seiner Kunden abgestimmt sind. So können sie mit der richtigen Instandhaltung ihrer Maschinenkomponenten mehr Betriebsstunden, höhere Produktivität und geringere Kosten erzielen.

Die Reparaturoptionen gibt es sowohl für den Landbereich (Industrieanwendungen, Schienenfahrzeuge und Stromerzeugung) als auch für den Marinebereich. Kunden können anhand von Kriterien wie Flexibilität, Verfügbarkeit und Kosten die für sie passende Lösung wählen. Darüber hinaus bietet Zeppelin Power Systems auf Anfrage weitere Optionen zu Festpreisen. Kunden profitieren von einer besseren Planbarkeit und Übersicht über Wartungs- und Reparaturkosten, können ungeplante Ausfallzeiten ihres Motors reduzieren und seine Lebensdauer verlängern.

Cat Repair Options für den Landbereich
Die Cat Repair Options gibt es je nach Leistungsumfang in vier verschiedenen Preisklassen (Level 1-4). Überholungen für Motoren mit überschaubarem Einsatzprofil, die nur die für die Inspektion erforderlichen Teile wie Dichtungen, Lager und Kolbenringe enthalten, sind ebenso möglich wie für Motoren im anspruchsvollen Betrieb inklusive Komponenten. Sofern nur eine kurze Stillstandzeit für die Überholung wirtschaftlich ist, kommen Short- und Longblocks von Cat Reman zum Einsatz. Zeppelin Power Systems passt die Leistungen in Absprache genau auf das Betriebsprofil des Motors und die jeweiligen Kundenanforderungen an.

Reparaturoptionen für den Marinebereich
Für die Schiffsmotoren Cat C18 und C32 sowie für die Motoren der 3500-Serie bietet Zeppelin Power Systems zwei Reparaturoptionen. Die erste umfasst die Erneuerung aller laufzeitbedingten Ersatzteile im oberen Motorenbereich, um einen vorzeitigen Ausfall oder die Beschädigung anderer Komponenten durch eine fehlerhafte Arbeitsweise auszuschließen. Der Austausch beinhaltet Komponenten wie Zylinderköpfe, Injektoren, Cartridges, Kühler und Dichtungsmaterialien. Bei der zweiten Option werden alle wesentlichen laufzeitbedingt belasteten Komponenten im gesamten Motorenbereich erneuert, um die Lebensdauer des Motors zu verlängern. Zusätzlich zu den Komponenten aus Option 1 tauscht Zeppelin Power Systems hier auch Lager, Thermostate, Ölpumpe und -kühler sowie Kühlwasser- und Kraftstofftransferpumpe aus.

www.zeppelin-powersystems.com

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Drei Jahre unter Genting-Flagge: MV WERFTEN zieht Erfolgsbilanz

Wismar, 1. März 2019 | Seit dem 2. März 2016 agieren die drei Werften in Wismar, Rostock und Stralsund als Teil der Genting-Gruppe. Anlässlich des dreijährigen Jubiläums resümierte die Geschäftsführung von MV WERFTEN auf einer Pressekonferenz in Rostock die vergangenen Jahre und informierte über die aktuellen Schiffbauprojekte, die Personalaufstockung, das Investitionsprogramm und die Zukunftspläne der Werftengruppe.

„In den letzten 36 Monaten wurde in beeindruckender Geschwindigkeit Personal aufgebaut und in Anlagen investiert. Es wurden Schiffe gebaut – und vier bereits abgeliefert“, fasste CEO Peter Fetten zusammen. „In der Geschichte der Werften in Mecklenburg-Vorpommern ist das ein einzigartiger Vorgang.“

Möglich wurde diese einmalige Erfolgsgeschichte durch die Übernahme durch Genting Hong Kong im Frühjahr 2016. Der Konzern betreibt seit Jahrzehnten Reedereien und verfügt über fundiertes Know-how auf dem Kreuzfahrtmarkt.

„Die Übernahme unserer Werften ist Teil einer starken Strategie unseres Gesellschafters, der seine Schiffe nun auf seinen eigenen Werften bauen lässt“, erklärte CFO Carsten J. Haake. „Er erkannte die Notwendigkeit, die Infrastruktur zu erneuern und hat seine Investitionsbereitschaft eindrucksvoll bewiesen.“

Auch im Personalbereich stockte die Werftengruppe erheblich auf: Von 2016 bis 2019 verdoppelte sich die Belegschaft an den Standorten von 1.400 auf über 2.800 Mitarbeiter. Mittelfristig werden über 3.000 Menschen auf den drei Werften arbeiten, hinzu kommt eine vergleichbar hohe Zahl an Mitarbeitern von Partnerfirmen.

Ein umfangreiches Investitionsprogramm von über 250 Millionen Euro wurde und wird umgesetzt. So wird in Wismar derzeit die Kaikante für die Ausrüstung der 342 Meter langen Schiffe der Global Class verstärkt und saniert, in Stralsund wurde umfangreich in neue Anlagen investiert. In Rostock ist im neu gebauten Schiffbauhallenkomplex seit drei Monaten eine der modernsten Laserschweißanlagen Europas in Betrieb.

Doch es wird nicht nur in Anlagen auf den Werften investiert, sondern auch in eine eigene Kabinenfertigung – die Schwestergesellschaft MV WERFTEN Fertigmodule GmbH mit über 100 Mitarbeitern – und in ein eigenes Hotel am Alten Holzhafen in Wismar.

Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, ging auf die Entwicklung von MV WERFTEN und der maritimen Industrie in Mecklenburg-Vorpommern ein: „MV WERFTEN setzt den von Anfang an eingeschlagenen Weg kontinuierlich fort, um die ehrgeizigen Ziele umzusetzen. Die Genting-Gruppe erweist sich als verlässlicher Partner. Es hat sich viel getan an den Standorten. Hierzu zählen vor allem die Abarbeitung ihrer Aufträge auch ein Konjunkturprogramm für die maritime Industrie in unserem Land aktiv um. Hiervon profitieren auch Zulieferer, die maritime Industrie ist ordentlich in Bewegung. Die zahlreichen Dienstleister rund um den Schiffbau tragen dazu bei, dass die Branche im Land weiter vorankommt. Es geht aufwärts, die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Der Kreuzfahrtschiffbau ist die Champions-League des Spezialschiffbaus.“

Wismars Bürgermeister Thomas Beyer sagte in seinem Videogruß: „MV WERFTEN hat dazu geführt, dass die Werft eine neue Perspektive bekommen hat. All das, was uns zugesagt wurde, wurde auch eingehalten. Diese drei Jahre sind wirklich eine Erfolgsstory. Die Stadt hat einen zusätzlichen Schub bekommen – und auch die ganze Region. Dafür sind wir dankbar.“

www.mv-werften.com

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MAN Energy Solutions und H-TEC SYSTEMS werden Partner

Übernahme von 40 Prozent markiert MAN-Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft

Augsburg, 26. März 2019 − MAN Energy Solutions übernimmt 40 Prozent der Anteile an dem Elektrolysetechnologieunternehmen H-TEC SYSTEMS. Ein entsprechender Vertrag wurde von Dr. Uwe Lauber, Vorstandsvorsitzender MAN Energy Solutions, sowie Ove Petersen und Heinrich Gärtner, Unternehmensleitung GP JOULE Gruppe, in Augsburg unterzeichnet. Der Vertrag sieht auch die Option einer mehrheitlichen oder vollständigen Übernahme von H-TEC SYSTEMS zu einem späteren Zeitpunkt vor. Das Unternehmen wird weiterhin unabhängig am Markt auftreten und setzt sich mit unverändertem Engagement für seine Kunden ein. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

H-TEC SYSTEMS hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in Forschung und Entwicklung der Wasserstofftechnologie. An den Standorten Lübeck, Braak und Augsburg entwickelt und fertigt ein Team von 20 Mitarbeitern Stacks und Elektrolyseure für die Herstellung von Wasserstoff aus Strom. Seit 2010 ist H-TEC SYSTEMS ein Tochterunternehmen des auf erneuerbare Energien und Sektorenkopplung spezialisierten Projektentwicklers GP JOULE, der rund 60% der verbleibenden Anteile hält. MAN Energy Solutions erhält zwei Sitze im neu gebildeten H-TEC Beirat. Das Management-Team aus Heinrich Gärtner, Dr. Joachim Herrmann und Frank Zimmermann wird auch weiterhin die operativen Geschäfte führen.

Strategisches Investment in Wasserstoff

„Wir sehen die Partnerschaft mit H-TEC SYSTEMS als strategischen Schritt und als unseren Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft“, sagt Dr. Uwe Lauber. „Wasserstoff kann klimaneutral aus erneuerbarer Energie gewonnen werden und bildet die Grundlage für die Gewinnung einer Vielzahl synthetischer Kraft- und Brennstoffe durch Power-to-X-Verfahren. Diese sogenannten e-Fuels brauchen wir dringend zur Umsetzung der Energiewende, denn sie machen erneuerbare Energie auch außerhalb der Stromnetze nutzbar. Die Wasserstoffgewinnung bildet damit eine wichtige Gelenkstelle für die Sektorkopplung von Energie, Verkehr und Wärme.“

MAN Energy Solutions ist seit vielen Jahren ein führender Anbieter von Methanisierungsreaktoren und ein Pionier der Power-to-X-Technologie, der inzwischen Anlagen im industriellen 50MW-Maßstab anbietet. Im Bereich der Elektrolyse arbeitet MAN dabei auch mit anderen Partnern als H-TEC SYSTEMS zusammen. Diese Zusammenarbeit wird auch in Zukunft fortgesetzt werden. „Wir sehen das Engagement zunächst als Entwicklungspartnerschaft“, so Lauber. „Mit einer kommerziellen Reife des Elektrolyse-Marktes rechnen wir mittel- bis langfristig. Durch die Beteiligung an H-TEC SYSTEMS positionieren wir uns frühzeitig in diesem strategischen Zukunftsmarkt.“

„Die strategische Partnerschaft mit MAN Energy Solutions bietet ideale Voraussetzungen für die weitere Entwicklung unserer Tochtergesellschaft H-TEC SYSTEMS“, erklärt Ove Petersen, CEO von GP JOULE, die Entscheidung für den neuen Investor. „Um unsere Innovationskraft zu bewahren und in Serienfertigung und internationalen Vertrieb einzusteigen, können wir nun auf die langjährige Kompetenz eines international tätigen Unternehmens bauen. Wir teilen mit MAN Energy Solutions darüber hinaus die Überzeugung, dass Strategien und Technologien zur Dekarbonisierung von Industrie und Verkehr die zukünftige Marktentwicklung maßgeblich bestimmen werden. Wir sind überzeugt, das Energiesystem der Zukunft gemeinsam voranbringen zu können.“

„H-TEC SYSTEMS wird sich weiter darauf konzentrieren können, serienfertigungstaugliche Technologien für eine kostengünstige Umwandlung von Strom in Wasserstoff zu entwickeln und zu produzieren“, ergänzt Heinrich Gärtner, Mitgründer und Chief Technology Officer von GP JOULE. „Damit ermöglichen wir einen schnellen Umstieg von den fossilen auf CO2-freie und erneuerbare Energiequellen.“

Anschluss an die Unternehmensstrategie

MAN Energy Solutions setzt mit diesem Schritt den bereits 2017 eingeschlagenen Kurs der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens auf nachhaltige Zukunftsmärkte fort. Das Unternehmen hatte angekündigt, das Geschäft mit nachhaltigen Technologien und Lösungen bis zum Jahr 2030 zur zentralen Umsatzsäule auszubauen.

Dabei spielen auch strategische Übernahmen und Partnerschaften eine integrale Rolle, um das eigene Produktportfolio zu erweitern und auf die globalen Trends der Dekarbonisierung und Digitalisierung aufzusetzen. 2017 hatte MAN Energy Solutions einen Anteil von 40 Prozent an dem kanadischen Batterie-Spezialisten Aspin Kemp Associates übernommen. Bereits zwei Jahre zuvor war die Akquisition des maritimen Geschäftszweigs der schwedischen Cryo AB erfolgt, der kryogene Ausrüstung für die Lagerung, den Vertrieb und die Handhabung von Flüssigerdgas herstellt.

Im vergangenen Jahr stellte das Unternehmen zudem gemeinsam mit ABB die Tri-Generation Speicherlösung ETES (Elektrothermisches Energiespeichersystem) am Markt vor. ETES speichert Strom, Wärme und Kälte in großem Maßstab und verteilt diese an die Verbraucher.

https://corporate.man-es.com/de

 

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NOSKE-KAESER Maritime Solutions feiert 140-jähriges Firmenjubiläum

Hamburg, 20. Februar 2019 | Das Hamburger Traditionsunternehmen NOSKE-KAESER Maritime Solutions wird 140 Jahre alt. Geschäftsführer Jürgen Matthes freut sich über den Jahrestag: „Für uns ist dies ein ganz besonderes Jubiläum. Das Unternehmen hatte über die Jahrzehnte Höhen und Tiefen, aber letztlich zeigt sich, dass man mit hervorragenden Produkten, loyalen Mitarbeitern sowie einem treuen Kunden- und Lieferantenstamm selbst in unsicheren Zeiten Erfolg haben kann.“ Mit der Übernahme durch ENGIE Axima, der Teil des französischen Energiekonzerns ENGIE ist, befindet sich NOSKE-KAESER seit Dezember 2017 wieder in sicherem Fahrwasser. „Wir freuen uns, unser Jubiläum jetzt gestärkt und gefestigt zusammen mit unserem neuen Eigentümer begehen zu können.“

Am 28. Februar 1879 errichtete der Diplom-Ingenieur Robert Ferdinand Noske in Altona bei Hamburg seine Metallwerkstatt zur Konstruktion von Lüftungs- und Zentralheizungsanlagen. „Solche Systeme gehörten damals zu den absoluten Raritäten, die sich nur wenige leisten konnten. In der Schifffahrt fanden sie bis dahin noch weniger Verwendung“, erklärt Matthes. Noske machte sich in den Anfangsjahren mit zahlreichen Innovationen und Patenten sowie einer Spezialisierung auf Schiffsanlagen schnell einen Namen. Frühe Erfolge und prestigeträchtige Aufträge, wie die Ausrüstung des Truppenschiffs „Mars“ der kaiserlichen Marine im Jahr 1880, festigten schnell den Ruf des Unternehmers als verlässlicher Partner im Schiffsbau.

Der zweite Namensgeber der heutigen NOSKE-KAESER Maritime Solutions GmbH begründete 1914 seine Schlosserei in Eimsbüttel. Als einziger Deutscher stellte Anton Kaeser 1947 seine erste Klimaanlage auf der Exportmesse in Hannover vor und zementierte so seinen Vorsprung in der Klimatechnik. Die beiden Firmen fusionierten 1979, nach der vorangegangenen Übernahme durch die Blohm + Voss AG, zur NOSKE-KAESER GmbH. Bis heute hat sich das Unternehmen seinen Namen als Innovator in der Schifffahrtsbranche bewahrt und ist auf dem Gebiet der Klimatechnik führend. „Beide Unternehmensväter waren Visionäre und ihrer Zeit weit voraus. Mit unserem Know-how, welches über Jahrzehnte im Unternehmen gewachsen ist und stets weiterentwickelt wurde, können wir problemlos den aktuellen Anforderungen modernster Anlagen im Schiffbau gerecht werden“, erklärt Matthes.

NOSKE-KAESER hat seinen heutigen Hauptsitz im Hamburger Stadtteil Steilshoop. Auf dem 7.000 Quadratmeter umfassenden Gelände werden maßgeschneiderte Systeme in Eigenregie entwickelt und hergestellt. Das Portfolio erstreckt sich über Anlagen für die Bereiche Klima/Lüftung, CBRN-Schutz, Kälte-, Feuerlösch- und Rohrleitungstechnik, die heute weltweit auf zivilen und militärischen Schiffen installiert werden. Das Unternehmen mit rund 235 Mitarbeitern unterhält weitere Standorte in Australien, Indien, Malaysia, Neuseeland und in der Türkei.

Aktuell wird der Hamburger Standort mit zusätzlichen Fertigungs- und Büroflächen ausgebaut. „Wir sind nach wie vor mit Hamburg eng verbunden und wollen hier auch weiterhin wachsen“, so Matthes, der einer erfolgreichen Zukunft des Unternehmens entgegenblickt.

www.noske-kaeser.de

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Reorganisation der FSG

Flensburg, 12.02.2019 | Siem Europe S.a r.l. („Siem Europe“) hat eine Vereinbarung mit einem externen Unternehmen abgeschlossen. Diese beinhaltet, dass ein externer Investor, die Sapinda Holding B.V., sich bereit erklärt 76% der Geschäftsanteile der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft mbH & Co. KG zu erwerben.

Diese Beteiligung sowie die bereits angekündigten Änderungen im Management stellen die Fortführung des Geschäftsbetriebes der FSG sicher.

Siem Europe bleibt aktiver Aktionär und hält die Mehrheit im Aufsichtsrat der FSG.

Dank der Unterstützung aller Beteiligten, einschließlich der Kunden und Lieferanten, konnte diese Transaktion ermöglicht werden.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Sapinda und auf die weiterhin konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren geschätzen Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten.

www.fsg-ship.de

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Nobiskrug: Beste Industriekauffrau im Kreis Rendsburg-Eckernförde

Rendsburg, 08.03.2019 | „Morgens noch nicht zu einhundert Prozent zu wissen, was einen am Tag erwartet – das ist Werft“, sagt Jule Behrens, die am Mittwoch, den 06. März, im feierlichen Rahmen der werftgruppeninternen Freisprechung geehrt wurde. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde/Neumünster hat sie nicht nur als beste Industriekauffrau, sondern auch als beste Auszubildende aller Ausbildungsberufe abgeschlossen.

Es ist diese Abwechslung, die sie nach ihrem Abitur in Rendsburg suchte und sich daher für eine Ausbildung zur Industriekauffrau entschied:
„Am Ende meiner Schulzeit habe ich einen möglichst vielseitigen und anspruchsvollen Beruf in der Wirtschaft gesucht, bei dem ich auch Englisch als Sprache benutzen kann.“

Und auf Vielseitigkeit in der Ausbildung wird bei NOBISKRUG großer Wert gelegt:
„Bei uns durchlaufen die Auszubildenden nahezu alle Bereiche, um einen möglichst guten Einblick in die Vielfalt auf der Werft und im künftigen Beruf zu bekommen“, erläutert Carmen Walter, verantwortliche Ausbildungsleiterin.

„Ja, ich wurde manches Mal auch ins kalte Wasser geworfen“, erzählt Jule, „aber das hat mir rückblickend zu einer schnelleren und selbstständigeren Entwicklung verholfen.“

Und ihre Ausbilderin ergänzt: „Es ist dieses ehrliche und ernsthafte Interesse, der Mut, sich auf neue Dinge einzulassen, kombiniert mit der Freude an der Arbeit, das Jule auszeichnet und ihr geholfen hat, die Ausbildung mit einer Eins mit Auszeichnung zu beenden“.

Heute ist Jule Behrens als Projektassistenz in der Reparaturabteilung tätig und hat mit Kunden und Auftraggebern aus Deutschland und der gesamten Welt zu tun. „Ich freue mich über diese tägliche Abwechslung und Kommunikation mit verschiedenen Menschen. Das ist das, was ich gesucht habe“, sagt die Industriekauffrau.

Ausbildung selbst ist für die Werftengruppe von zunehmend großer Bedeutung. „Wir bilden gerne aus und sichern damit auch unseren eigenen qualifizierten Nachwuchs, den wir künftig mehr denn je brauchen werden“, so Carmen Walter.

Neben Jule Behrens haben sechs weitere Auszubildende, darunter auch Industrie- und Konstruktionsmechaniker der Werftengruppe, ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Alle werden an den Standorten NOBISKRUG in Rendsburg und der Schwesterwerft GERMAN NAVAL YARDS in Kiel übernommen.

www.nobiskrug.de

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Kooperation mit weiteren Schulen vereinbart

Papenburg, 6. März 2019 – Im Rahmen des „Abends der Ausbildung“, der gestern auf der Werft stattfand, unterzeichnete die MEYER WERFT weitere Kooperations-vereinbarungen mit zwei Schulen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Werft und Schulen auszubauen und das Unternehmen mit weiteren Fachkräften zu stärken. Darüber hinaus sollen Schüler die Arbeits- und Wirtschaftswelt kennenlernen, angemessene Praxiserfahrung erhalten und sich ein realistisches Bild über Ausbildungs- und Arbeitsplatzanforderungen machen. Damit soll eine wirklichkeitsnahe und handlungsorientierte ökonomische Bildung an der Schule gefördert werden. Es existiert bereits seit Jahrzehnten eine enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Schulen in der Region. Die neuen Kooperationen beinhaltet, dass die MEYER WERFT Schülern z.B. mit Betriebsbesichtigungen und Praktika einen noch tieferen Einblick in den Arbeitsalltag ermöglicht. Die Schulen ihrerseits gestalten den Unterricht praxisorientierter.

Darüber hinaus führt die MEYER WERFT gemeinsam mit den Schulen Projekte durch, um das Interesse der Schüler an der Berufswelt zu wecken. Die Vereinbarung trägt dazu bei, Fachkräfte auszubilden und in der Region zu halten. Folgende Schulen unterzeichneten gestern auf der Werft die neue Kooperationsvereinbarung: Realschule-Friesenschule Leer und die Pestalozzischule- Förderschule Papenburg.

Beim anschließenden Abend der Ausbildung informierten sich 385 Teilnehmer über die Ausbildungsmöglichkeiten auf der MEYER WERFT. Unter den Teilnehmern waren auch Interessenten aus Essen, Würzburg und München. Die Mädchen und Jungen ab der 8. Klasse, die Interesse an einer Ausbildung im Unternehmen haben, nahmen das Angebot mit großem Interesse wahr. Nach der Begrüßung durch das Mitglied der Geschäftsleitung Personal stellten Auszubildende und Ausbilder die Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge in den Ausbildungswerkstätten vor. Die jungen Leute konnten auch praktische Arbeiten ausführen und fertigten zum Beispiel durch Bohren und Fräsen eine eigene Handy-Halterung an.

www.meyerwerft.de

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Ehrung von Meisterschülern bei der Lloyd Werft

Bremerhaven, 19. Februar 2019 | Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden 15 Teilnehmer eines Inhouse Industriemeisterkurses von der Geschäftsleitung geehrt. Nach 13 Jahren war es das zweite Mal, dass die Lloyd Werft wieder in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Bremerhaven einen Meisterkurs komplett in den Räumen der Werft nach Feierabend durchführte. Geschäftsführer Carsten Sippel hob in seiner Laudatio besonders den Fleiß und den Ehrgeiz aller Teilnehmer hervor und bedankte sich für das Engagement in der Freizeit. Die Teilnehmer kommen aus den Fachbereichen Maschinenbau, Rohrbau und Schiffbau und dürfen nun den Titel „geprüfter Industriemeister – Fachrichtung Metall“ tragen. Einige werden bereits im Vorgesetztenbereich eingesetzt.

www.lloydwerft.com

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48 Auszubildende absolvieren Abschlussprüfung

Papenburg, 12. Februar 2019 | 45 Auszubildende der MEYER WERFT ein Auszubildender von EDL Ems Dienstleistung und zwei Auszubildende von RE Interior haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Im Auditorium der MEYER WERFT übergaben Bernard Meyer (Geschäftsführer), Anna Blumenberg (Mitglied der Geschäftsleitung Personal), Erwin Siemens (Ausbildungsleiter) und Nico Bloem (Betriebsratsvorsitzender) am Montagabend den Absolventen ihre Zeugnisse, gratulierten den jungen Fachkräften zu ihrem Erfolg und wünschten ihnen für die Zukunft alles Gute.

„Es freut mich, dass wir so vielen Jugendlichen eine Ausbildung bei uns ermöglichen konnten und dass wir alle neuen Facharbeiterinnen und Facharbeiter in ein Beschäftigungsverhältnis übernehmen konnten. Die MEYER WERFT ist momentan in der glücklichen Situation, dass sie volle Auftragsbücher hat. „Die Werft lebt von ihrem Engagement, ihrem Forschungsdrang und ihrem Willen, die Arbeitsabläufe zu verbessern“, so Bernard Meyer in seiner Ansprache. Er bedankte sich bei den Ausbildern für die gute Betreuung der Auszubildenden. Die Aus- und Weiterbildung junger Menschen und die Übernahme in entsprechende Beschäftigungsverhältnisse haben einen hohen Stellenwert in der Personalstrategie der MEYER WERFT.

Im Anschluss an die Übergabe der Zeugnisse wurde bei einem kleinen Imbiss mit den Absolventen, ihren Eltern und Freunden noch ein wenig gefeiert.

Die neuen Fachkräfte wurden von der MEYER WERFT GmbH & Co. KG in den folgenden Berufen ausgebildet:
Konstruktionsmechaniker Schiffbau: Jonas Bleeker, Sven Neumann, Sören Röskamm, Nico Spekker, Tim Wessels
Konstruktionsmechaniker Ausrüstung: Mirko Behrens, Lena Lalk, Dirk Löning, Fabian Meijer, Katrin Pietsch, Jan Müller
Konstruktionsmechaniker Schweißtechnik: Thomas Fitz, Timo Geerdes, Paul Heidt, Jan Maas, Anna-Juliette Müller, Artur Schlegel
Industriemechaniker: Derk Boelsums, Martin de Boer, Sven Fisser, Andreas Grass, Marcel Frey, Lenard Hasseler, Steffen Osteresch, Mirco Siemer, Christian Tempel
Mechatroniker: Sven Folkerts, Timo Frey, Maximilian Hirt, Tim Horstmann, Heiko Langen, Heiko Murra
Elektroniker: Alexander Hanekamp, Sascha Hosemann, Sönke Meinders, Timo Sonntag, Hermann Wilwer
Technische Produktdesigner: Jannis Behrens, Enno Böckmann, Janes Brandt, Maik Bröring, Eduard Klassen, Maren Lüpkes
Duales Studium Schiffbau und Meerestechnik - Ausbildung Konstruktionsmechanikerin Schiffbau: Tomke Siemens, Franziska Auer

EDL Ems Dienstleistung
Fachkraft für Lagerlogistik:
Hasim Yildiz

RE Interior
Technische Produktdesignerin:
Kerstin Behrens, Jasmin Voskuhl

www.meyerwerft.de

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MV WERFTEN Fertigmodule begrüßt den 100. Mitarbeiter

Wismar, 1. Februar 2019 | Die Mitarbeiterzahl von MV WERFTEN Fertigmodule ist nun dreistellig: Mit Verena Riebe als neuer Strategischen Einkäuferin begrüßte das Kabinenbau-Unternehmen den 100. Mitarbeiter.

„Ich freue mich sehr, bei MV WERFTEN Fertigmodule eine neue berufliche Herausforderung gefunden zu haben und nun Teil der MV-WERFTEN-Familie zu sein“, sagte die 36-Jährige. „Als gebürtige Wismarerin und auch aus familiärem Hintergrund hatte ich schon immer einen Bezug zur Werft.“

Zum Aufgabenbereich von Verena Riebe, die zuvor zehn Jahr in der Einkaufsabteilung eines Sägewerks tätig war, gehören unter anderem Vertragsverhandlungen, Beschaffung und strategische Lieferantenentwicklung. Gleichzeitig mit ihr eingestellt wurde Ehemann Matthias. Er beginnt einen Job als Arbeitsvorbereiter – als Mitarbeiter Nummer 101.

„Ich war vorher über zehn Jahre beruflich in ganz Deutschland unterwegs“, berichtet der 38-Jährige. „Nun kann ich in meiner Heimatstadt arbeiten und MV WERFTEN Fertigmodule beim Bau von Fertigkabinen für die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt unterstützen – der reinste Glücksfall für mich!“

Volker Asmus und Johannes Gößler, Geschäftsführer von MV WERFTEN Fertigmodule GmbH, hießen Verena und Matthias Riebe im Namen der gesamten Belegschaft herzlich willkommen. „Wir werden den Aufbau unseres Unternehmens weiter fortsetzen, neue Einstellungen vornehmen und unsere Mitarbeiter stetig weiterbilden, um qualitativ hochwertige Fertigmodule termingerecht abzuliefern“, so Volker Asmus.

Im vergangenen Jahr wurden 55 neue Mitarbeiter eingestellt. Weitere Einstellungen werden je nach Produktionsanforderungen noch bis ins Jahr 2020 hinein erfolgen. Bei voller Produktionsauslastung werden zwischen 180 und 200 Mitarbeiter in der Kabinenfertigung beschäftigt werden. Derzeit werden vor allem Mitarbeiter für die Bereiche Produktion und Lager/Logistik gesucht, insbesondere Tischler, Elektriker, Schlosser, Gas-Wasser-Installateure und Lüftungsbauer. Auch Quereinsteisind willkommen. Bewerbungen sind unter www.mv-werften-fertigmodule.com möglich.

www.mv-werften.com

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Rolls-Royce Power Systems: Positive wirtschaftliche Entwicklung

Der Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems hat seine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2018 fortgesetzt. Der bereinigte Umsatz stieg um 15 Prozent auf einen Rekordwert von 3,5 Mrd. Pfund Sterling (3,9 Mrd. Euro) (2017: 3,0 Mrd. Pfund Sterling, 3,4 Mrd. Euro). Der bereinigte Betriebsgewinn kletterte auf 317 Mio. Pfund Sterling (358 Mio. Euro). Das entspricht einer bereinigten Umsatzrendite von 9,1 Prozent.

„Wir haben nicht nur von einer starken Nachfrage nach unseren Produkten auf Grund der guten Weltkonjunktur profitiert. Vielmehr ernten wir jetzt auch die Früchte unserer harten Arbeit in unserem Transformationsprogramm, das uns deutlich profitabler gemacht hat“, sagte Andreas Schell, Vorstandsvorsitzender der Rolls-Royce Power Systems AG und Leiter des Geschäftsbereichs Power Systems, bei der Vorstellung der Jahresergebnisse 2018. „Unser bereinigtes und modernisiertes Produkt und Serviceportfolio wird von unseren Kunden gut angenommen.“

Mit einem Anteil von 23 Prozent am Gesamtumsatz ist Power Systems die Nummer Zwei der drei Geschäftsbereiche des britischen Rolls-Royce-Konzerns. Der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs Power Systems liegt mit 3,1 Mrd. Pfund (3,6 Mrd. Euro) um 28 Prozent über dem Vorjahreswert.

Alle Segmente mit positiven Beiträgen
Sämtliche Segmente erzielten gute bis sehr gute Absatzzahlen. Der Marine-Umsatz stieg um 12 Prozent, der Umsatz mit Industrieantrieben sogar um 40 Prozent. Lediglich der Bereich Powergen fiel mit 5 Prozent etwas schwächer aus, der jedoch im Vergleichsjahr 2017 überproportional gewachsen war. Das Tochterunternehmen Bergen Engines in Norwegen hat den Turnaround geschafft und ist jetzt auch auf dem Markt für stationäre Energieversorgung erfolgreich. Erstmals wurden mehr Motoren für die Stromerzeugung als für den Schiffsantrieb hergestellt.

Die Nachfrage nach Kernenergie ist weiterhin hoch. Mit seinen Small Modular Reactors hat der Bereich Civil Nuclear eine Lösung, die nach dem Start im Vereinigten Königreich langfristig Exportpotential bietet.

Transformation als solide Basis
„Wir haben mit unserem Transformationsprogramm RRPS 2018 die Kostenstruktur des Geschäftsbereichs grundlegend neu aufgestellt, beispielsweise indem wir gut ein Viertel der Produktvarianten ersatzlos gestrichen haben“, sagt Marcus A. Wassenberg, Finanz- und Personalvorstand der Rolls-Royce Power Systems AG. Gleichzeitig wurden Organisation und Strukturen den aktuellen Anforderungen angepasst und konsequent auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet.

„Das führte nicht nur zu einem guten Ergebnis im Jahr 2018, sondern damit haben wir eine längerfristig robuste und zukunftsorientierte Unternehmensstruktur geschaffen, die wir brauchen, um die Strategie PS 2030 umzusetzen“, so Wassenberg weiter.

Konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie PS 2030
Den wirtschaftlichen Erfolg des Jahres 2018 will das Unternehmen nutzen, um seine neue Strategie PS 2030 weiter voranzutreiben: vom Motorenhersteller zum Anbieter integrierter Lösungen.

„Das Jahr 2018 ist der Beweis dafür, dass wir mit den Themen Hybridisierung, Elektrifizierung, Gasmotoren und Digitalisierung den richtigen Weg eingeschlagen und unserem Portfolio neue Technologien hinzugefügt haben“, sagt Andreas Schell. Beispielsweise wurden bei der Bahnfachmesse Innotrans mit mehreren internationalen Kunden Vorverträge für hunderte Bahn-Hybrid-Powerpacks der Kernmarke MTU unterzeichnet.

Microgrids: integrierte Energieversorgung
Ein anderes Beispiel für die Umsetzung von Komplettlösungen bei Kunden sind Microgrids. Diese autonomen Stromnetze verknüpfen verschiedene regenerative und klassische Energiequellen intelligent miteinander und stellen die Energie z.B. für Minen oder Datencenter dezentral zur Verfügung. Derzeit entsteht in Friedrichshafen ein Validierungscenter für solche Anlagen, mit denen Rolls-Royce PowerSystems Industrieunternehmen oder andere Großverbraucher ausrüsten will. Das Stromaggregat mit

Verbrennungsmotor spielt dabei weiter eine wichtige Rolle. „Der Motor wird immer eine unserer Kernkompetenzen sein. Er wird aber immer mehr zum Bestandteil der Gesamtlösung“, sagt Schell. Der neu entwickelte Batteriecontainer, ebenfalls Bestandteil eines Microgrids, ist dabei mehr als nur ein neues Produkt der Marke MTU, sondern ist auch Symbol für den Erneuerungskurs des Unternehmens.

Smarte Servicelösungen
Als Lösungsanbieter will sich Rolls-Royce Power Systems auch verstärkt um den Betrieb der anspruchsvollen Antriebs- und Energieanlagen kümmern. „Der Service wird weiter an Bedeutung zunehmen. Über ein Drittel kommt aus dem Geschäft mit Wartung und Ersatzteilen und Dienstleistungen – Tendenz steigend“, sagt Schell. Deshalb arbeitet Rolls-Royce Power Systems auf Basis der Digitalisierung an neuen Serviceprodukten. Moderne Technik zur Erfassung, Übertragung und Analyse von Betriebsdaten ist der Schlüssel dazu. Die im Frühjahr 2017 gegründete Einheit „Digital Solutions“ brachte dazu mittlerweile einige digitale Produkte wie die Smartphone-App MTU Go!Act oder die Webapplikation MTU Go!Manage auf den Markt und vernetzte unter anderem rund 300 MTU-Powerpacks in Hitachi-Schnellzügen im Vereinigten Königreich. Zusammen mit den mittlerweile fünf Customer Care Centern erweitert Rolls-Royce Power Systems die digitalen Dienstleistungen für die Kunden kontinuierlich.

Digital Solutions steuert Projekte wie „Service der Zukunft“ oder das Programm „Digitaler Zwilling“, bei dem ein virtuelles Abbild des echten Motors angelegt und ständig mit Betriebsdaten gefüttert wird, um beispielsweise Wartungsarbeiten besser und passgenauer voraussagen zu können.

Erfolgreich mit Partnern
Ebenso ist es Teil der Strategie, sich mit Partnern breiter aufzustellen, was aus eigener Kraft kaum zu schaffen wäre. „Wir gehen verstärkt Partnerschaften ein – geografisch und thematisch, um zusammen mit den Partnern zu wachsen“, so Schell. Gemeinschaftsunternehmen mit Partnern aus China und Indien zum Bau von Motoren und Gensets, aber auch zum Erschließen neuer Märkte gehören dazu.

Weitere Partnerschaften ermöglichen den Wandel zum Lösungsanbieter. Deshalb hat Rolls-Royce Power Systems einen strategischen Anteil am Berliner Startup Qinous erworben, das sich mit Energiespeicher- und Steuerungslösungen beschäftigt, den Schlüsseltechnologien für Microgrids.

Die neue Strategie wird den Geschäftsbereich nachhaltig verändern, beispielsweise auch die Struktur der angebotenen Berufe und Tätigkeiten. „Wir müssen unsere Mitarbeiter auf die Herausforderung der Digitalisierung und Elektrifizierung vorbereiten. Denn unsere Arbeitsplätze werden künftig moderner, flexibler und digitaler sein. Unter anderem werden wir in diesem Jahr etwa 100 bisherige Motorenentwickler zu Elektrofachleuten umschulen und neue Ausbildungsgänge für Informatik aufnehmen“, erklärt Personalvorstand Marcus A. Wassenberg.

www.rrpowersystems.com

Inhaltsverzeichnis / GeMaX
KfW IPEX-Bank: Two additional transport vessels for Royal Arctic Line A/S
  • New feeder/container vessels to serve population of Greenland
  • Construction at Nodosa shipyard in Spain, high proportion of German supplies
  • Extensive project support through the German Suppliers´ Initiative, GeMaX

KfW IPEX-Bank is providing EUR 16.43 million to Royal Arctic Line A/S to finance two additional transport vessels. In November 2018, KfW IPEX-Bank concluded a pre- and post-delivery financing for two similar vessels for the Greenland shipping company, which are being built at the Zamakona shipyard in Spain.

The new vessels will be built at the Nodosa shipyard in Spain, with a significant portion  of the components sourced from Germany. Securing this industrial suppliers´ portion took place primarily in cooperation with the  German Maritime Export Initiative (GeMaX). The financing is covered by insurance from the Spanish state export credit insurer CESCE and avails of the fixed rate funding offered by the Spanish CIRR (Commercial Interest Reference Rate).     

The vessels are designed for year-round operation so as to supply the inhabitants of remote settlements along the Greenland coast that are not connected to each other by land. The 36-metre-long vessels are specially equipped with on-board cranes, highest ice class, dynamic positioning systems (DP) and refrigerated container connections for transporting deep-frozen fish for export. Of course they also meet the requirements of the New Polar Code, which came into force in 2017.

Andreas Ufer a Member of the Management Board of KfW IPEX-Bank announced that "We are delighted to be able to continue reliably to finance and secure the fleet renewal for Royal Arctic Line, our valued customer for many years. We thereby not only contribute to supplying the Greenland population, but also to modernising the maritime infrastructure of the North Sea".

With delivery at the end of 2020 and 2021 respectively, these newbuild transport vessels will replace older ships in the Royal Arctic Line fleet.

www.kfw-ipex-bank.com